Rückblicke

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Rückblick auf Veranstaltungen 2016:

 

Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum stand das Jahr 2016 unter dem Thema "Reformation und die Eine Welt"

WEITE WIRKT

Alle Veranstaltungen im Rahmen des Reformationsjubiläums sind Jahr für Jahr auf Sonderseiten zusammengefasst.

 

weitere Rückblicke

 

Songworkshop mit neuen deutschsprachigen

Liedern aus der weltweiten IONA-Community

Zum Abschluß des Reformationsjahres 2016 "Weite wirkt" gab es vom 28. bis 30. Oktober 2016 in der ev. ref. Kirchengemeinde Schötmar einen Songworkshop mit Liedern aus der weltweiten IONA-Community.
Die Leitung hatte Uta Singer mit KMD Ralf Bölting.
Im neuen deutschsprachigen Liederbuch mit Melodien und Texten der weltweiten IONA-Community sind 100 Lieder enthalten. 11 davon wurden im dem Workshop gelernt und kamen in dem Gottesdienst am 30. Oktober 2016 um 10 Uhr in der ref. Kilianskirche Schötmar vor. Auch 2017 ist wieder ein Workshop mit Musik aus der IONA-Liturgie geplant, der vom 10. bis 12. November 2017 stattfinden soll.

 

 

Tagesfahrt in den Goldenen Oktober zum Twistesee und nach Bad Arolsen

Wie jedes Jahr im Herbst gab es eine  schöne Tagesfahrt mit Pfr. Matthias Schmidt in den goldenen Oktober.  Am Dienstag, den 18. Oktober ging es zum Twistesee und nach Bad Arolsen.

 

Neue Ausgabe der Lutherbibel in Schötmar - Lutherbibel 2017

Aus dem Lenkungsausschuss der neuen Lutherbibel berichtete Gerrit Noltensmeier am Freitag, den 21.10.2016 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz. Der christliche Bücherverein und die ref. Kirchengemeinde freuten sich, dass Dr. Gerrit Noltensmeier, der frühere Landessuperintendent der Lippischen landeskirche bereits zwei Tage nach der offiziellen Präsentation der neuen Lutherbibel über die langjährige Expertenarbeit berichtete. Das Erscheinen der Lutherbibel 2017 am 19.10.2016 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse gehört zu den großen Höhepunkten des 500jährigen Reformationsjubiläums. 70 Theologinnen und Theologen haben 5 Jahre lang die alt- und neutestamentlichen Texte sowie die Apokryphen der Bibel einer intensiven Prüfung unterzogen. Gearbeitet wurde mit dem hebräischen bzw. griechischen Urtext, der Grundlage der letzten von Luther selber autorisierten Ausgabe seiner Übersetzung von 1545 und dem Text der Lutherbibel von 1984. Vers für Vers, Kapitel für Kapitel, Buch für Buch wurde von der Expertengruppe begutachtet und Übersetzungsvorschläge gemacht. Diese wiederum wurden einem Lenkungsausschuss von 8 Mitwirkenden  vorgelegt, die den endgültigen Text festlegten, indem sie den Gruppenvorschlägen folgten oder beschlossen, einer anderen Übersetzung den Vorzugzu geben. Von den rund 31.000 Versen haben knapp 40 Prozent eine Änderung zur Ausgabe von 1984 erfahren. Gerrit Noltensmeier, der für seine gekonnte Formulierungskunst bekannt ist, war eines der acht Mitglieder des Lenkungsausschusses. 10 Tage nach der Präsentation der Lutherbibel im Rahmen des Streiflichterabends vom christlichen Bücherverein wurde die neue Version der Lutherbibel dann offiziell im Reformationsgottesdienst am 31.10.2016 um 10 Uhr in der Kilianskirche in den Dienst der Gemeinde übernommen. Kirchenrat Tobias Treseler vom lippischen Landeskirchenrat hielt die Predigt in diesem übergemeindlichen Festgottesdienst.
 

 

KlangKunstPilgerTag in den neuen Räumen auf dem Funekefriedhof
und Abschluss der Ausstellung von Danuta Prus

Zum Abschluss der Ausstellung von Danuta Prus in den neuen Räumen auf dem Funekefriedhof gibt es noch mal eine Führung durch die Ausstellung  ?Niemand geht allein?.  Der Pilgerweg zu den Bildern der Ausstellung beginnt am Samstag, den 22. Oktober um 14 Uhr. Prädikantin Ingrid Kuhlmann und Pfarrer Matthias Schmidt begleiteten durch den Nachmittag im Gedenken an diejenigen, die schon gegangen sind. p;

?Niemand geht allein? war das Thema.  Mit der Jahreslosung des neuen Kirchenjahres, das am 1. Advent beginnt, war  in dem Bild eine tröstende
Botschaft enthalten: Niemand geht allein. Ein lieber Mensch, viele Menschen, aber auch  andere Lebewesen stehen zur Seite. Verlass ist auf Gott, der mit uns geht. Das Ziel ist klar:  Neues Leben, ein Leben ohne Leid, die Ewigkeit ist verheißen.

Die Bilder der Ausstellung der Künstlerin helfen auf dem Weg aus dem Alleinsein in die Gemeinschaft, aus dem Tod ins Leben Über allem steht die Zukunftsverheißung Gottes:  Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Ezechiel 36, 26)

 

Rückblick auf weiter zurückliegende Veranstaltungen:

 

Schöpfungszeit 

vom Antikriegstag am 1. Sept. bis zum Tag des Franz von Assisi am 4. Okt. ist die "Schöpfungszeit"

 

Das Leitmotto der Schöpfungszeit 2015 hieß "Zurück ins Paradies".
Die Wiederherstellung des Paradieses als Ur-Bild für die von Gott seiner Schöpfung ursprünglich eingestiftete Lebensordnung eines liebevollen und friedvollen Miteinanders zwischen Mensch und Natur liegt außerhalb menschlicher Möglichkeiten.

Das Paradies wird in der jüdisch-christlichen Tradition vielmehr zum Hoffnungsbild für die von Gott erwartete Vollendung der Welt, den neuen Himmel und die neue Erde. Denn Gott ist und bleibt im eigentlichen Sinn der "Bewahrer" der Schöpfung.

Die Menschen stehen aber in der Verantwortung alles ihnen Mögliche zu tun, damit die Welt auch für künftige Generationen ein Lebenshaus für alle bleibt. Es liegt an ihrem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung, ob - trotz der faktischen Gebrochenheit und Erlösungsbedürftigkeit dieser Welt - Menschen in der Erfahrung der Schönheit der Natur aufmerksam werden auf das Geheimnis Gottes als Schöpfer und Vollender der Welt.

 

Kleiner Klimapilgerweg zum Tag der Schöpfung auf dem Hollenstein

Am Tag der Schöpfung, am 4. Sept., gab es einen kleinen Klimapilgerweg auf den Hollenstein. Vom Startpunkt am Gasthaus auf dem Hollenstein ging es zur größten Bad Salzufler Friedensskulptur und anschließend auf den Bismarkturm, von wo man durch das dortige Kunstwerk von Werner Hielscher bunte Aussichten in die Ferne hat. Was ist die Zukunft des Klimas und wohin geht es mit dieser Welt, wenn es keine Kehrwendung gibt? Nach dem Pilgerweg wurde im Gasthaus auf dem Hollenstein darüber weiter diskutiert.

 

Mitpilgern am 13. Oktober auf dem Weg der Klimapilger nach Paris

Der kleine Klimapilgerweg am Tag der Schöpfung am 4. September war gleichzeitig ein Vorgeschmack für eine ganze Tagesetappe, zu der für den 13. Oktober eingeladen wird. Als lippische Delegation begleiteten Interessierte die Klimapilger, die von Hasbergen nach Lengerich pilgerten. Die Tagesetappe war Teilabschnitt der großen Pilgerwanderung vom Nordkap bis Paris, wo sich entscheidende Menschen noch vor Jahresende zur Weltklimakonferenz trafen. (www.klimapilgern.de)

Im Rahmen der "Schöpfungszeit" gab es am 25. Sept. 2015 um 9 Uhr einen Vortrag von Stadtförster Pankatz über den Bad Salzufler Stadtwald in KiliansMännerRunde am Kirchplatz und eine Ausstellungseröffnung zum Thema "Früchte der Schöpfung, Früchte des Lebens", im Erntedankgottesdienst der Kilianskirche, am 4. Oktober 2015 um 10 Uhr.

Turmkultur: Projekt "Heilsame Betrachtung" von Werner Hielscher

Am Hansaweg auf dem Hollenstein ist seit 5. Juli 2015 die lnnehaltestation "Heilsame Betreachtung" des Künstlers Werner Hielscher eröffnet. Der Bismarkturm auf dem Hollenstein in Bad Salzuflen bildet den Sockel für die Installation. Auf einem stählernden Geviert sind kreuzweise
vier farbige Tafeln in Rahmen gefasst und auf die Himmelsrichtungen
hin positioniert. Die Farbentafeln entsprechen den Grundpaarungen [Rot-
Grün | Gelb-Blau] der Farbwahrnehmung wie sie von der Retina
kommend durch sich überkreuzende Nervenstränge im Gehirn als
Farbvalenzen erscheint. Den Tafeln sind Texte zum Sehen
eingeschrieben, die jeweils Denkbilder bei dem Betrachter erzeugen.
Anschließend führt ein Pilgerweg zur Kilianskirche Schötmar. Das
sommerliche Orgelkonzert zum Abschluss des KlangKunstPilgerTages am 5.
Juli wird dann um 16.30 Uhr als Kammerkonzert gestaltet. Zuvor gibt es
ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen im Cafe am Kirchplatz und das Konzert zum
Abschluss um 16.30 Uhr ein Kammerkonzert mit Oliver Eggert
(Blockflöte), Rüdiger Sperling (Fagott und Blockflöte) und Ralf
Bolting (Cembalo/Keyboard und Orgel-Positiv).

 

Originalkunstwerke zum Galaterbrief 

Die Originale der Bilder von Ludger Wörtler waren in der Begegnungsstätte Schötmar zu sehen. Bilder zum Galaterbrief des Paulus waren dort zu den üblichen Öffnungszeiten vom "Cafe am Kirchplatz" (donnerstags und freitags von 13.30 bis 17.30 Uhr) in der Begegnungsstätte Schötmar, Am Kirchplatz 1c besichtigt werden. Weitere Sondertermine für Gruppen sind vereinbar.  J.C.Pinsch berichtete in der Lippischen Landeszeitung über die Eröffnung der Ausstellung in der Begegnungsstätte

 

 

Rückblicke 29.-31. Mai 2015-  Vereinte Evangelische Mission

Höchstes deutsches Gremium tagt in der Lippischen Landeskirche

Die Lippische Landeskirche ist vielleicht nicht die größte der evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Aber sie ist in der ganzen Welt vernetzt ? unter anderem hat sie als Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) vielfältige Kontakte nach Afrika und Asien.  Alle zwei Jahre kommen Delegierte aus den deutschen Mitgliedern der VEM ? das sind sechs deutsche Landeskirchen  und die v. Bodelschwingschen Stiftungen Bethel ?  und beraten gemeinsam über internationale Themen. In diesem Jahr ist die Lippische Landeskirche Gastgeberin dieser ?Deutschen Regionalversammlung?.  Am 29. und 30. Mai kommen die Delegierten in der Stiftung Eben Ezer in Lemgo zusammen. Sie werden unter anderem von Bürgermeister Dr. Reiner Austermann  und dem lippischen Kirchenrat Tobias Treseler begrüßt. Die Delegierten diskutieren unter anderem über das Motto ?Die gute Nachricht teilen. Glaube, der  aktiv wird.? Dies ist auch das Motto der Vollversammlung der VEM 2016, die in Afrika stattfinden wird und zu der dann neben deutschen Vertreterinnen und Vertretern auch die Mitgliedskirchen in Afrika und Asien Delegierte entsenden. Für diese Vollversammlung werden auf der Deutschen Regionalversammlung zum Beispiel auch Frauen- und Jugenddelegierte gewählt, für die es feste Quoten gibt. Zum Abschluss der Deutschen  Regionalversammlung feiern die Kirchenvertreterinnen und ?Vertreter am Samstag, 30. Mai, um  15.00 Uhr einen Gottesdienst in der Kirche Eben-Ezer, zu dem auch die Lippischen Gemeinden und alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Mehr Informationen zu der Regionalversammlung gibt es aktuell auf  der Internetseite www.vemission.org.

Im Rahmen der VEM-Veranstaltung in Lemgo besuchen internationale Gäste die Gottesdienste der lippischen Kirchengemeinden. Gastprediger in der ev. ref. Kilianskirche Schötmar ist am 31. Mai 2015 P. Robert Bahizire Byamungu (VEM-Gast aus der demokratischen Republik Kongo) z.Zt. Pastor in Habinghorst
(Infos zum Gastprediger auf der Seite der VEM) Die Trommelgruppe Ditumba Basa aus der ev. ref. Kirchengemeinde Schötmar wird den Gottesdienst mit Pfr. M.Schmidt zusammen gestalten. 

Im Vorfeld der VEM-Versammlung wird Präses i.R. Pfr. Harald Bollermann am Freitag, den 22. Mai in KiliansMännerRunde zu Gast sein. Nach dem Frühstück ab 9 Uhr berichtet er über seine Tätigkeit in Tansania.

Rückblick: 8. Mai 2015 - 70. Jahrestag des Kriegsendes

8. Mai 2015 - 19.30 Uhr Friedensgebet in der ev. ref. Kilianskirche Schötmar

Die ev.ref. Kilianskirche und der CVJM laden ein zu einem Friedensgebet am 8. Mai 2015. Wie in den letzten Jahren wird das Friedensgebet im großen Stuhlkreis vor dem Abendmahlstisch gefeiert.

 

Die Kirchenleitungen der drei nordrheinwestfälischen Landeskirchen in Lippe, in Westfalen und im Rheinland haben am 6. Mai 2015 eine Erklärung zum Jahrestag veröffentlicht, die in dem Friedensgebet am 8. Mai in der ev. ref. Kilianskirche Schötmar verlesen wird:

Das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 markiert die "Befreiung von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft" (Richard von Weizsäcker). Deutschland musste nach 1945 lernen, sich der Frage nach seiner Schuld zu stellen und für die Verbrechen unter dem Nationalsozialismus Verantwortung zu übernehmen. Auch die evangelischen Kirchen, die in großen Teilen dem Nationalsozialismus gefolgt waren und den Krieg befürworteten, fanden nur mühsam aus einer Haltung der Selbstrechtfertigung heraus. Im Oktober 1945 waren es Vertreter der Ökumenischen Bewegung, die sie an Dietrich Bonhoeffer erinnerten und zu einem deutlichen Zeichen der Einsicht und Umkehr einluden

Der Neuanfang in Europa nach 1945 war die Chance für Versöhnung mit den Nachbarstaaten und für den Aufbau der Demokratie, die auf den unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten gründet.  In ihrer ökumenischen und politischen Arbeit für Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit wurden die deutschen Kirchen schon bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs besonders herausgefordert. Der Weltrat der Kirchen, zu dessen Gründungsmitgliedern auch die Evangelische Kirche in Deutschland gehörte, hatte 1948 in seiner ersten Vollversammlung festgestellt: "Krieg sollnach Gottes Willen nicht sein". Auf die Befreiung aus der Ideologie des Nationalsozialismus blicken wir heute mit den Erfahrungen der friedlichen Revolution von 1989, zu deren Gelingen die Kirchen im Osten Deutschlands entscheidend beigetragen haben. Der europäische Einigungsprozess hat es unseren Kirchen erleichtert,  ökumenische Beziehungen in ganz Europa zu verstärken und zu pflegen. Neue Anfänge in Deutschland und in Europa sind möglich geworden. Das ist auch den persönlichen Begegnungen und der konkreten Versöhnungsarbeit zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und ehemals verfeindeter Völker zu verdanken.  Krieg als Mittel der Politik lehnen wir ab. Unser Leitbild ist der Gerechte Friede, der in dem biblischen Zeugnis von Gottes kommendem Reich gründet. Er umfasst Leben in Würde, Freiheit und kultureller Vielfalt, den Abbau von Not, das Vermeiden jeglicher Gewalt, den beharrlichen Einsatz für Gerechtigkeit. Am 8. Mai erinnern wir uns der Opfer, die der deutsche Angriffskrieg und die deutsche Vernichtungsstrategie forderten. Sie mahnen, unsere politische und persönliche Verantwortung für Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit wahrzunehmen. Das Erinnern und Gedenken an das Unrecht, das von Deutschland ausging, sind Aufgaben, denen sich jede Generation neu stellen muss. Sie sind  ingezeichnet in unser Alltagsleben, in die täglichen Herausforderungen, vor denen unser Land, unsere Kirchen, vor denen wir alle persönlich stehen. Die aktuellen Gesichter dieser  Herausforderungen sind die Flüchtlinge an den Grenzen Europas, die Menschen, die heute unter Hunger, Armut und Gewalt leiden, die Kinder, die rechtlos, heimat- und elternlos aufwachsen müssen. Diese Menschen legt Gott uns ans Herz. Sie brauchen unsere Solidarität, unsere Hilfe, unsere Liebe. Wir gedenken der Opfer des NS-Terrors und der Gewalt, die von Deutschland ausging. Wir denken an die Menschen, die gegenwärtig unter Konflikten und Kriegen leiden: in der Ukraine, im Nahen Osten, in Syrien, im Sudan, in Westafrika, an vielen Orten auf dieser Welt. Wir denken an Flüchtlinge und Vertriebene, an die Opfer von Gewalt und Hass. Wir beten für sie um Frieden und Sicherheit und bitten Gott, sie nicht allein zu lasse

Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche)
Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen)
Präses  Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) Detmold, Bielefeld und Düsseldorf, 6. Mai 2015

 

 

Konfirmation in der ev. ref. Kilianskirche Schötmar:

 Für die Konfirmanden 2015 gibt es eine Sonderseite im Internet:

 

Themenjahre der Lutherdekade (2008-2017)

1508 kommt der Mönch Martin Luther nach Wittenberg. 1517 veröffentlicht er seine berühmten 95 Thesen. Die Reformation beginnt. In der Lutherdekade 2008 - 2017 wird das weite Themenspektrum der Reformation in Themenjahren aufgenommen und entfaltet. So wird zum einen an die historischen Gedenkjahre (450. Todestag Melanchthons 2010 oder der 500. Geburtstag Lucas Cranach d.J. 2015) angeknüpft. Zum anderen greift die Lutherdekade Impulse der Reformation auf, die bis in die heutige Zeit reichen. In jedem Jahr sollen inhaltliche Schwerpunkte formuliert und in Veranstaltungen, Landesausstellungen, Kongressen, Tagungen und Kulturveranstaltungen umgesetzt werden.Die Themenjahre auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 werden auf einer EKD-Seite näher erläutert.

 

RÜCKBLICK auf Veranstaltungen und Berichte aus der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schötmar 

Veranstaltungen zu den Themenjahren sind auf separaten Rückblickseiten der Kirchengemeinde zusammengefasst. Das aktuelle Jahr 2015 heißt "Reformation und Bild". In den vergangenen Jahren ging es (2014 um Reformation und Politik) bzw. ( 2013 um Reformation und Toleranz)

Die Artikel aus den Gemeindebriefen können bei Bedarf zugeschickt werden. (Einfach anfragen per Email an die Redaktion: Masch ät gmx.de) 

Gemeindebrief EIS 197 erschien zum Frühlingsanfang 21. März 2014
Gemeindebrief EIS 198 erschien zum Sommeranfang Juni 2014
Gemeindebrief EIS 199 erschien Anfang Oktober 2014
Der aktuelle Gemeindebrief EIS 200 erschien zum Winteranfang 2014/15
Der nächste Gemeindebrief EIS 201 erscheint zum Frühlingsanfang März 2015

 Artikel aus dem aktuellen Gemeindebrief EIS 200:

 Konfirmanden putzten Stolpersteine
(AG) Konfirmanden der ref. Kilianskirche Schötmar haben mit Pfarrer Andreas Gronemeier und Jugendmitarbeiterin Ulrike Sachs in der Adventszeit erneut die vor drei Jahren in Schötmar verlegten Stolpersteine  gereinigt. Witterungsbedingt waren die Messingsteine dunkel angelaufen, die Inschriften kaum
noch erkennbar. Die Erinnerung darf nicht verblassen, sie muss lebendig gehalten und gepflegt werden, das war das Motto dieser Putzaktion. Die  fleißigen Konfirmandinnen  und Konfirmanden aus dem 3. Pfarrbezirk waren sich einig: ?Die schon fast vergessenen Namen der Opfer kehren sichtbar in
das gemeinschaftliche Gedächtnis unserer Stadt zurück. Der Terror, so sagen die Stolpersteine, begann hier, in dieser Straße, in diesem Haus, an diesem  Menschen. Wir müssen heute wachsam sein und uns dafür einsetzen, dass so etwas Schreckliches nie wieder passiert!?

Am Holocaustgedenktag, den 27. Januar 2015 wird Pfr. Gronemeier mit Schülern der Realschule erneut eine Gedenkveranstaltung organisieren, die traditionellerweise um 18 Uhr in der Begegnungsstätte Schötmar, Am Kirchplatz 1c stattfindet. 

ÖKAH ist 30 Jahre alt
Seit 30 Jahren besuchen sie Menschen  in Kliniken und Altenheimen in Bad Salzuflen und Lage: die ehrenamtlich Mitarbeitenden der ökumenischen Krankenhaus- und Altenheimhilfe (ÖKAH) ? 25 Aktive sind es derzeit. Mit einem Gottesdienst und einer Feierstunde im Altenzentrum Bethesda  in Bad Salzuflen wurde das jahrelange Engagement der Ehrenamtlichen gewürdigt. ?Seit 30 Jahren gibt es hier Menschen, die sich aufmachen zu anderen Menschen, um sie zu besuchen, ihnen beizustehen,Trost zu geben, indem sie ihnen nahe sind?, würdigte Pfarrerin Elisabeth Hollmann-Plaßmeier die Mitarbeitenden. Dieser ehrenamtliche Dienst bedeute, mit Abschieden und Verlusten zu leben, aber auch Gemeinschaft zu erfahren und Verbundenheit
mit den Einrichtungen, in denen der Besuchsdienst stattfindet: ?Sie sind Salz im Alltag der Menschen, die Sie besuchen. Eine Würze, die gut tut, durch die
das Leben abwechslungsreicher wird.? Das Licht der Liebe Jesu lasse die Ehrenamtlichen aufbrechen zu den Menschen, ?Sie erhellen das Leben der Menschen, die Sie besuchen?.  Markus Bartsch-Mertens, Leiter des Altenzentrums Bethesda, sprach den Ehrenamtlichen der ökAH seinen Dank aus: ?Sie sind eine Institution, die für uns wichtig ist?. Karl-Friedrich Klöpping, ehemaliger Leiter des Hauses der Diakonie in Lage betonte: ?Auch nach 30 Jahren ist ihr Anliegen keineswegs überholt, sondern weiterhin unverzichtbar. Möge es auch künftig immer wieder Menschen geben, die dies für sich als Aufgabe entdecken.? Ruth Gantschow vom Diakonischen Werk lippe ehrte Christine Behrendt und Annegret Jehna mit dem Kronenkreuz der Diakonie für ihr 25- jähriges Engagement. Die ÖKAH in Lippe umfasst derzeit insgesamt 92 Mitarbeitende.  Insgesamt rund 11.000 Ehrenamtliche gibt es bundesweit, die
im evangelischen bzw. ökumenischen Besuchsdienst tätig sind, erläuterte Teresa Dönninghaus, Landesbeauftragte für Westfalen der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe e.V. (EkH). Sie hob in ihrem Festvortrag die ehrenamtliche Arbeit vor allem älterer Menschen für die Gesellschaft hervor: ?Ohne diese Menschen wäre vieles in unserem Land nicht möglich?. 

10 Jahre  Christlicher Bücherverein  und Buchhandlung Lesezeichen
Im Mai 2004 trafen sich 8 mutige Menschen mit einer großen Portion Gottvertrauen, die es als ihre Aufgabe ansahen, einen Verein zu gründen mit dem Ziel, in Schötmar eine christliche Bücherstube  zu betreiben. Daraus wurde der Christliche Bücherverein Schötmar e.V., der dann im Oktober 2004 die christliche Buchhandlung ?Lesezeichen? in Schötmar in der Begastraße 15 eröffnete. Unter großem ehrenamtlichem Engagement und dank finanzieller Unterstützung durch viele Menschen besteht die Buchhandlung nunmehr 10 Jahre.
Im Jahr 2010 fand der Umzug in die Begastraße 10 statt und damit  vergrößerte sich die Verkaufsfläche erheblich. Im Jahr 2014 feierten Verein und
Laden nun das 10-jährige Jubiläum, angefangen mit einem tollen und beeindruckenden Konzert  mit Andrea und Albert Frey im April in der Kilianskirche.
400 Gäste erlebten ein Kirchenkonzert von großer musikalischer und religiöser Qualität.  Am 05. September fand ein Streiflichterabend in den  Räumlichkeiten der Buchhandlung statt, bei dem Reinhard Ellsel, Pfarrer im Kirchenkreis Lübbecke und Autor vieler christlicher Bücher, aus seinen Werken
las. Dabei wurde er musikalisch unterstützt durch Barbara Kretschmann, die vielen Schötmaranern bekannt ist.
Am 17. Oktober veranstaltete der Bücherverein ein weiteres Highlight. Prof. Dr. Werner Gitt, Autor vieler bücher zum Thema Naturwissenschaft und christlicher Glaube, hielt einen Vortrag in Schötmar zum Thema ?Vom Denken zum Glauben ? Die Bibel auf dem Prüfstand des 21. Jahrhunderts?. Mit mathematischen beweisen versuchte er zu zeigen, dass es einen Gott geben muss und dass dieses der Gott ist, von dem die Bibel spricht. Am Tag danach waren die Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins eingeladen zu einem Dankgottesdienst mit einem anschließenden Überraschungsbuffet.
Viele fleißige Helfer hatten ein leckeres Buffet zusammengestellt. Musikalische Leckerbissen gab es von Andreas König, der einige seiner Lieder vorstellte.
Mancher mag gedacht haben, dass Reinhard Mey eingeladen war. Der Vorstand ist dankbar für all den Einsatz, das Engagement und die finanzielle Hilfe, die den Fortbestand des Lesezeichens möglich machten. Besonders dankbar ist er aber für all die Hilfe und den Segen, den Gott dazu gegeben hat. Ohne ihn würde das Lesezeichen heute nicht mehr existieren ? davon ist der Vorstand überzeugt. Gott hat dafür gesorgt, dass im richtigen Moment die passende notwendige Unterstützung zur Verfügung  stand. Halleluja!

 

Hier ältere Artikel und  Rückblicke auf Gemeindeveranstaltungen und -aktionen vergangener Jahre:

 

 

Zu Besuch bei Simba, Pumba und Co

OGS-Schüler besuchten Musical im Hamburger Hafen

(JF) Ganz begeistert zeigten sich die Kinder der OGS Wasserfuhr nach der Vorführung des Musicals ?König der Löwen?. Fasziniert von den bunten  Tierkostümen und den aus dem Disney-Film bekannten Liedern, hatten sich die 31 Schüler auch während der Rückfahrt im Bus nach Bad Salzufl en noch viel zu  erzählen. Der Ausflug nach Hamburg war der Höhepunkt des  Sommerferienprogramms, das ganz im Zeichen Afrikas stand. In den letzten drei  Wochen der Schulferien waren die Räume der OGS kaum wiederzuerkennen: Gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften hatten die Kinder die Räumlichkeiten zu Savanne, Regenwald und Oase umdekoriert. Die  selbst gebauten Rasseln und Regenrohre sorgten für die passende  Klangatmosphäre. Außerdem wurden Tiermasken aus Gips geformt und bemalt.  Der erlebnisreiche Ausfl ug nach Hamburg wurde dank der finanziellen Unterstützung durch die evangelisch-reformierte  Kirchengemeinde Schötmar, den Edeka-Markt Siekmann, das Messezentrum Bad Salzuflen sowie Landwirt  Michael Hinke ermöglicht. Am Ende des langen Tages übernachteten die Schüler
in der OGS. Der  Ausflug wird in bleibender Erinnerung bleiben. Julia Franke

Frauenfrühstück lernte mit Kränkungen neu umzugehen

(VG) ?Wer kennt das nicht?? Mit dieser Frage eröffnete am 7. September 2013 die Referentin Frau Barbara Lambeck ihren Vortrag zum Thema ?Neuer Umgang mit Kränkungen?. Über 70 Damen fühlten sich angesprochen. Bei dem  inzwischen legendär gewordenen leckeren Frühstück lauschten sie den Ausführungen der Gemeindediakonin. Die Sätze ?Alles Leben ist Begegung? (Martin Buber) und ?Man kann nicht nicht kommunizieren? (Paul Watzlawick) erleichterte den Zuhörerinnen den Einstieg in
ein Thema, das extrem persönlich ist und in die Privatsphäre reicht. ?Wie reagiere ich auf Kränkungen? Fühle ich mich kritisiert, werde ich wütend, breche ich die Beziehung ab? Oder lasse ich mich nicht tangieren?? Schmerz, Angst, Scham und Zweifel stellen sich in unterschiedlicher Ausprägung ein, und zwar abhängig von der Persönlichkeitsstruktur, von der Tagesform und
der Erwartungshaltung und nicht zuletzt von dem Inhalt der Kränkung. Die Referentin weist darauf hin, dass, je intensiver die
Beziehung zwischen den Personen ist, desto eher werden kritisierende Worte als Verletzung empfangen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Kindheitserfahrungen. Haben wir eine sichere Bindung erlebt, wurden wir bedingungslos geliebt, wurde uns vermittelt, dass wir wertvoll sind, dann entwickelt sich ein gutes und stabiles Selbstwertgefühl, mit dem wir selbstbewusst Situationen und Konfl ikten begegnen können,  ohne uns unsicher zurück zu ziehen. Frau Lambeck schlägt den Bogen zur Bibel,  indem sie die ?Alltags?geschichte von Kain und Abel (Mose 4, Kap.5) anführt. Kain fühlt sich durch Gott gekränkt, da dieser seine Opfer nicht annimmt. Seine Wut richtet sich gegen seinen Bruder Abel, den er daraufhin erschlägt. Aus Kains Scham ist Schuld geworden. Auch Hiob fühlt sich durch Gott gekränkt, er hält aber an ihm fest, obwohl er alles verloren hat.   Welche Schritte der Verarbeitung aufseiten des Gekränkten sind ?not - wendig?, um einen neuen Umgang mit Kränkungen zu erlernen? Als erstes muss der Mensch die Kränkung erkennen und sie sich eingestehen, darf sich aber nicht dafür schämen, sondern muss den Willen entwickeln, dem Opferstatus entrinnen zu wollen. In einem zweiten Schritt geht der Gekränkte auf Distanz, bricht die Beziehung aber nicht ab, sondern wartet. Der dritte Schritt ist die Voraussetzung für den vierten. Erst wenn sich die gekränkte Person  selbst eingesteht, wie sie sich fühlt, kann sie Wege suchen, um aus dieser Situation wieder heraus zu kommen. Dazu gehört,  dass wir deutlich unsere Bedürfnisse formulieren, dass wir über unser Selbstbild  nachdenken, dass wir negative Sätze
aufspüren und ggf. in positive umwandeln. Ganz wichtig: Nein-Sagen, wenn wir etwas nicht wollen. Frau Lambeck beendete  ihren Vortrag mit dem Hinweis, dass, wenn wir uns von Gott gekränkt fühlen, wir neu an eine Beziehung zu  ihm anknüpfen sollten. Abgerundet wurde der  Vormittag durch den musikalischen Beitrag der Flötenspielerinnen Elke, Ulrike und Undine und durch die souveräne Moderation von Ulla Hoppe.  Verena Girndt

PS: Das nächste Frauenfrühstück ist am 22. Feb. 2014 mit Sabine Hartmann

 Seelsorge und Demenz - Andacht und Gruppe

(AN) Mittlerweile gab es im September zum dritten Mal eine Andacht für an Demenz erkrankte Menschen. Der Diakonieverband Bad Salzuflen möchte dieses Angebot zu einer festen Größe in der Stadt Bad Salzuflen werden lassen. In der täglichen Pflege im
Diakonieverband zeigt sich, dass an Demenz erkrankte Menschen ganz besondere Bedürfnisse haben. Der Diakonieverband hat  in der Ev. luth. Kirchengemeinde im Gröchteweg die Betreuungsgruppe ?Atempause? eingerichtet, in der demenzerkrankte Personen  Dienstag nachmittags individuell betreut werden und pflegenden Angehörigen dadurch eine Pause von der Pflege ermöglicht wird. Die öffentliche Andacht für Demenzerkrankte, Angehörige und Interessierte ist ein Angebot, das auf diesen Personenkreis zugeschnitten ist. Die Andacht soll es auch an Demenzerkrankten noch einmal ermöglichen, in einer Kirche einen
Gottesdienst erleben zu können. Die Andacht versucht diejenigen zu erreichen, die nicht mehr mit traditionellen Gottesdiensten
angesprochen werden können. Die nächste Andacht für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen findet in der Adventszeit am
10.12.2013 um 16.00 Uhr in der Auferstehungskirche am Gröchteweg statt und ist offen für alle, die sich angesprochen fühlen.
Andrea Niederfranke  (AN)         Weitere Infos dazu unter Tel.: 05222 999 50 - www.diakonie-badsalzuflen.de -

Beratung und noch viel mehr 
Migranten- und Flüchtlingsbüro besteht seit 20 Jahren

(VT) ?Dass etwas geschehen musste, das war uns klar?, erinnert sich Sup.i.R. Karl Drüge: Das war vor mehr als 20 Jahren, als sich fast über Nacht 600 Roma mit ihren Familien in Schötmar einfanden und mehr als notdürftig in dem viel zu kleinen Schulgebäude hinter der Polizei unterkamen. Zwei Jahre später war es so weit: Mit Norbert Scherpe, Sozialarbeiter, hatten die 9  beteiligten Kirchengemeinden einen kompetenten Mitarbeiter gefunden, der aus seiner Berufserfahrung gute Kontakte und
das nötige Gefühl für diese Arbeit mitbrachte. Dabei ging es zunächst um Unterstützung der Flüchtlinge im komplizierten, sich
oft über Jahre erstreckenden Asylverfahren. Schnell stellte sich heraus, dass die Ratsuchenden auch Hilfe in anderen Fragen brauchten: Wohnung, Familie, Schule...?Wir bekamen es mit Lebensproblemen aller Art zu tun?, erinnert sich Norbert Scherpe. Heute, 20 Jahre später, sind die Probleme nicht weniger geworden. Zwar schwankte die Zahl der Zuwanderer erheblich, und auch die Herkunftsländer  änderten sich. ?Im Moment sind es viele Syrer?, erklärt Kanawati Kamo, der selbst 1993 aus Syrien hierher kam und seit 2004 im Flüchtlingsbüro arbeitet. ?Damals glaubten wir, dass unsere Leute nach drei Jahren hier integriert sind, wobei unter Integration landläufig Anpassung verstanden wurde?, sagt Norbert Scherpe. Der Bedarf an Beratung besteht
also unvermindert fort, allerdings vor einem völlig anderen finanziellen Hintergrund. Schon 2004 zog sich die Stadt, die bisher 50% der Personalkosten getragen hatte, aus der Finanzierung des Büros zurück, woraufhin die Gemeinden ihre Beiträge erhöhten. Um die Beratung auch in Zukunft sicherstellen zu können, begann man nun mit der sogenannten  Projektarbeit.

 ?Viele Kulturen ?eine Schule? war ein erstes 3-Jahres-Projekt, das teilweise von der ?Aktion Mensch? finanziert wurde, wobei der Schwerpunkt sich nun auf die Integrationsarbeit mit Zuwandererkindern und Hilfestellung für deren Eltern verlagerte. Die ursprüngliche Beratungstätigkeit lief dabei weiter. Bis heute ist es unter inzwischen schwierigsten finanziellen Bedingungen  gelungen, die Beratungsarbeit den veränderten inneren und äußeren Gegebenheiten anzupassen. Das ist dem Engagement von Kanawati Kamo, der teils haupt- teils ehrenamtlich arbeitet zu danken und der anhaltenden Unterstützung durch Norbert
Scherpe, der schon seit 2008 in Minden beschäftigt ist. Nicht unerwähnt soll der Beirat des Beratungsbüros mit den verschiedenen Ehrenamtlichen aus den Salzufler Gemeinden bleiben, der unter Leitung von Claudia Schreiber, Pfarrerin in
Retzen, seit nunmehr 20 Jahren die Arbeit begleitet. Anlässlich des 20 jährigen Bestehens der Flüchtlingsarbeit der Bad
Salzufler Kirchengemeinden fand am 22.9. für ganz NRW der Start in die ?Interkulturelle Woche? in Bad Salzuflen statt. Nach
dem Gottesdienst gab es Grußworte und ein orientalisches Büfett. In der folgenden Podiumsdiskussion informierten Rechtsanwalt Meyners und Frank Gockel von der Flüchtlingshilfe Lippe über die sehr schwierige Situation für Flüchtlinge, die
in die EU kommen und in Deutschland um Asyl bitten.

Die Arbeit des Büros ist seit einiger Zeit über die Flüchtlingshilfe Lippe e.V.  organisiert: Friedrichstraße 15 · 32756 Detmold
Tel.: 05231 / 4589151 www.fluechtlingshilfe-lippe.de  E-Mail: info(at)fl uechtlingshilfe-lippe.de 

In Notfällen versuchen: Tel.: 0700 / 22 99 77 11 Kontakt zum Vorstand: Pfr. Dieter Bökemeier  Tel.: 05231 / 28562
Beratung in Bad Salzuflen (Kanawati Kamo)  von Stauffenberg-Straße 3, 32105 Bad Salzuflen Tel.: 05222 / 959765,
Fax: 05222/959764  - Zeiten: DI 9:00 bis 12:00 Uhr (offene Sprechstunde) - DO  14:00 bis 17:00 Uhr (offene Sprechstunde)
Spendenkonto der Flüchtlingshilfe Lippe: Kontonummer: 462 173 11 Sparkasse Detmold (BLZ 476 501 30)

 

Was macht ein Bobby-Car in der Kirche?

(AL) Lebhaft ging es zu bei KiliansMiniKirche am 21. September. Über 40 Kinder mit ihren Eltern waren der Einladung gefolgt und erlebten einen Gottesdienst, in dem sie zunächst guckten, wie Paul und Suse versuchten,  die Sterne in der Kirche zu zählen ? allerdings ohne Erfolg, so dass jetzt immer noch keiner weiß, wieviel Sterne am Himmel des Altarraums stehen! Dann durften alle selber aktiv werden und jeder suchte mehrfach seinen Stern, der am Eingang vorbereitet und mit Namen beschriftet worden war. Eine kurze Predigt, die verdeutlichte,  dass Gott uns alle kennt und beschützt so wie er auch alle Sterne kennt und gezählt hat, sowie muntere Lieder ? zum Teil auch zum Mitmachen ? ergänzten den Gottesdienst. Hinterher gab es für alle eine kleine Stärkung mit  Sternenkuchen, Keksen und Getränken und  endlich konnten auch Bobby-Car,  Rutsche  und diverse andere Spielzeuge in der Kirche genutzt werden. Nach  dieser gut besuchten Premiere waren sich alle einig: Wir machen weiter und  freuen uns schon auf die nächste KiMiKi am 22.02.2014.  Mal gucken, was Suse  und Paul dann vorhaben.

 

Frauenfrühstück am Kirchplatz in Schötmar:
Ich nehme alles gleich persönlich

Am Samstag, den 7. September 2013 gab es das letzte Frauenfrühstück am Kirchplatz in Schötmar. Unter der Überschrift Ich nehme alles gleich persönlich sprach Barbara Lambeck aus Bielefeld über einen neuen Umgang mit Kränkungen.  Die Referentin ist Dipl.-Sozialpädagogin und ev. Gemeindediakonin. Sie arbeitet zur Zeit als Familientherapeutin in einer Beratungsstelle. Inhaltlich ging es an dem Morgen darum, die Kränkungen im täglichen Leben wahr, und die dazugehörigen Gefühle ernst zu nehmen.  Verschiedene Phasen, die jeder Mensch bei einer Kränkung durchläuft, werden
dabei angesprochen.  Der Vortrag regte zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbstwertgefühl an und eröffnete neue Perspektiven für einen anderen Umgang mit Kränkungen. Auch die spannende Frage nach Kränkungen im Glauben bzw. in der Beziehung zu Gott wurden in  dem Vortrag angesprochen. Musikbeiträge bereicherten das Programm am Samstagvormittag im Gemeindehaus am Kirchplatz in Schötmar. Das nächste Frauenfrühstück ist für den 22. Februar 2014 geplant.

 

 

 

 

Trompete und Orgel erklangen
für den Lippischen Orgelsommer in Schötmar

SOMMERLICHES ORGELKONZERT am 28. JULI 2013 in der Kilianskirche 

Im Rahmen des diesjährigen Lippischen Orgelsommers der Lippischen Landeskirche in Zusammenarbeit mit dem Lippischen Heimatbund gestaltete KMD Ralf Bölting mit dem Trompetensolisten Rainer Meyer-Arend (Herford) ein Konzert für Orgel und Trompete. Das Konzert begann am Sonntag den 28. Juli um 16.30 Uhr in der ev. ref. Kilianskirche Schötmar (Am Kirchplatz).

Auf dem Programm standen Werke für Trompete und Orgel aus Barock und Romantik.  Der Solist Rainer Meyer-Arend studierte Schulmusik und war danach lange Jahre an den Musikschulen Oerlinghausen und Herford tätig. Freiberufliche Lehr- und Konzerttätigkeit schloss sich an. Als Trompeter der Klassischen Philharmonie Bonn wirkte er knapp 10 Jahre regelmäßig bei deren Konzertreisen und Abonnementskonzerten mit.  Neben seinem Schwerpunkt Instrumentalunterricht arbeitet er häufig mit unterschiedlichen Orchestern und Chören zusammen.  Gerne musiziert er auch immer wieder in der populären Kombination Trompete und Orgel, so auch am 28. Juli in der ev. ref. Kilianskirche Schötmar. Der Eintritt zu dem Konzert war frei. Am Ausgang wurde eine Kollekte  erbeten.

Vor dem Konzert gab es ? wie bei allen Orgelkonzerten des Lippischen Orgelsommers ? von 15-15.45 Uhr eine Kirchenführung. Vor dem Konzert gab es in der historischen Begegnungsstätte Schötmar und im Gemeindehaus Am Kirchplatz bis 16.30 Uhr die Möglichkeit zum gemeinsamen  Kaffeetrinken, was von Ehrenamtlichen der Gemeinde und aus dem Cafe am Kirchplatz gestaltet wurde. 

 

Rückblick 8. Mai 2013 - 68 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieg:

Friedensgebet in der ev. ref. Kilianskirche Schötmar

Der Bibelkreis des CVJM Schötmar-Werl Aspe, die Ev. ref. Kirchengemeinde Schötmar und weitere Mitveranstalter luden für den 8. Mai 2013 auf 19 Uhr zu einem Friedensgebet in die Ev.ref. Kilianskirche ein. Die aktuellen Kriege in Syrien und die Auseinandersetzungen und Terroraktionen in anderen Ländern waren Anlass beim Gebet für Frieden und Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung nicht nachzulassen. Gerade am 8.Mai, der von vielen nicht nur als Tag des Kriegsendes, sondern auch als Tag der Befreiung von der Diktatur der totalitären NS-Herrschaft gedeutet wird, ist es angemessen um Gottes SHALOM zu beten. In der Bibel ist SHALOM der Begriff für das umfassende Heil, das Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen umfasst.

Hier der Aufruf zum Friedensgebet:

8. Mai 2013, 19 Uhr Friedensgebet in der Ev. ref. Kilianskirche Schötmar

68 Jahre nach Kriegsende ist immer noch kein Frieden in der Welt. Terror, Ungerechtigkeit, Bürgerkriege und die weltweite Zerstörung der Lebensgrundlagen vieler Menschen produzieren immer wieder neue Kriege.

Wir beten für den Frieden.

Es laden ein: Ev.-ref. Kirchengemeinde Schötmar, CVJM, christlicher Bücherverein und weitere Mitveranstalter

Gebetsanliegen vorab an: Pfr. Matthias Schmidt, Am Kirchplatz 2, 32108 Bad Salzuflen  - Email: Masch@gmx.de

Für den Frieden und für das Teilen
von Wasser und Brot beten

Das christliche Gebot der Nächstenliebe gilt weltweit. Es muss weltweit gelten. Der zweite Weltkrieg hat uns gezeigt, dass Kriege keine Methode sind, die unterschiedlichen Interessen der Menschen und Völker auf unserer Erde gerecht zu berücksichtigen und ein friedliches und menschenwürdiges Zusammenleben zu ermöglichen.

Die vielen Kriege in den letzten Jahrzehnten und der zunehmende Terror der Unterdrückten gegen ihre Unterdrücker führt uns in eine ausweglose Lebenslage für alle Menschen und Völker.

Die wohlhabenden und mächtigen Länder sichern ihre Grenzen und Städte mit immer mehr Überwachungstechnik und Militär und die armen Länder wissen nicht, wie sie ihre Kinder ernähren und für eine selbständige Zukunft ausbilden sollen.

Die reichen Länder leben im Überfluss, sie vernichten Lebensmittel um die Marktpreise hoch zu halten und die Armen finden kein sauberes Wasser und Brot für ihre Familien.

Wir, die Reichen, müssen lernen zu teilen.

Darum ist es Zeit zum Gebet. Nur aus der Stille wächst die Kraft zur Aktion. Wir beten für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Wir beten für vollständiges Heil, wirklichen Frieden, Gottes SHALOM für diese Welt.

 

Rückblick: 2. - 5. UND 7. APRIL 2013

Peter haut ab -  Kinderbibelwoche 2013

2013 fand die Kinderbibelwoche in Schötmar statt. Dieses Mal konnten die Kinder Peter kennenlernen, die Geschichte über einen jungen Mann, der von zu Hause auszieht und viele spannende Dinge erlebt.  Zur Kinderbibelwoche gehörten die Theaterstücke, die Spiele, das gemeinsame Singen, Bastelarbeiten, gemeinsames Essen und zum Abschluss am Sonntag, 7. April auch der Familiengottesdienst, bei dem die Eltern miterlebten können, was die Kinder  in der KiBiWo gemacht haben. 

 

Literaturnachmittag mit Herbert Höner in Schötmar

"Heiteres und Weiteres" im Treffpunkt Kirchplatz

(MS) Am Mittwoch, den 10. April 2013 gab es eine Begegnung mit dem 92. jährigen Herbert Höner aus Espelkamp.  Nach dem Kaffeetrinken las seine Tochter Marlies Kalbhenn aus seinen und ihren Büchern. Der frühere Schötmaraner Jugendwart hatte nach seinem Weihnachtsbuch "Zweimal Bescherung" die Zeit bis zum Kriegsende in seinem Buch "Erinnern hat seine Zeit" geschildert. In seinem jüngsten Buch sind Texte aus den Folgejahren enthalten, die den weiteren Zeitraum von der Zeit  des Wiederaufbaus, als Jugendwart und als Pfarrer beschreibt. "Sprechen Sie bitte von unten" heißt der Titel der Sammlung, die im Marlies Kalbhenn Verlag erschienen ist.  An dem Literaturnachmittag, den die Kirchengemeinde in Kooperation mit dem christlichen Bücherverein veranstaltete, wurden die Texte aus den verschiedenen Veröffentlichungen gelesen. Der christliche Bücherverein veranstaltete diesen Nachmittag im Rahmen seiner Literaturreihe "Streiflichter"

 

Nie mehr die Augen verschließen

Realschüler setzen sich mittels beeindruckender Präsentation mit dem Holocaust auseinander

Bad Salzuflen-Schötmar. Anhand literarischer Texte und selbstgemalter Bilder haben sich Schüler der Klasse 10a der Eduard-Hoffmann-Realschule mit Auschwitz auseinander gesetzt. Das Ergebnis ihrer Arbeit zeigten sie am Sonntagabend in der Begegnungsstätte. Anlass war der Holocaust-Gedenktag, der zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz an die Gräueltaten des NS-Regimes erinnert.
Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Diesen Satz, den der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker geprägt hatte, griffen die Schüler auf. Das grausame Schicksal der Millionen Opfer des Nationalsozialismus ist für uns unbegreiflich, erklärte Angelice Gronich. Den Schülern stockte ? ebenso wie den zuhörenden Gästen ? der Atem, als sie die Chronologie der unmenschlichen Verbrechen ins Gedächtnis riefen und Gedichte verlasen, die zumindest ansatzweise eine Annäherung an die schrecklichen Ereignisse ermöglichten. Darunter befand sich auch das Werk Und es war ein Tag von Nora-Eugenie Gomringer, das Anni Bours beeindruckend vortrug: Und es war Weinen und es war ein Zug, und es waren Waggons und es war eine Rampe.
Die Texte wühlten auf und erschütterten ? eine Stimmung, die auch die musikalische Begleitung von Schülern der Musikschule unter der Leitung von Hannes Niedernolte zum Ausdruck kam. Gleiches galt für die düsteren Bilder, die die Schüler im Kunstunterricht angefertigt hatten.
Für die Schüler war die Schlussfolgerung eindeutig: Menschen dürfen nicht schweigen, wegschauen und sich heraushalten, sondern müssen hinsehen, den Mund aufmachen und sich einmischen. Jede humane und solidarische Gesellschaft ist auf Menschen angewiesen, die Zivilcourage zeigen, betonte Schüler René Poganiatz.
Deutschlehrerin Birgit Schalk war stolz auf ihre Schüler, die den Abend in freiwilligen Zusatzstunden erarbeitet hatten. Und ihr Werk wird präsent bleiben ? sicherlich im Gedächtnis der Besucher, und demnächst auch an der Realschule: Dort sollen die Bilder und Texte ausgestellt werden. (jcp)

(Ein Bericht von Jan Christian Pinsch für die Lippische Landeszeitung am 29.Januar 2013 zum Holocaustgedenktag am 27. Jan. in der Begegnungsstätte Schötmar)

Weitere Berichte zum Gedenken an jüdisches Leben in Schötmar auf dieser Seite:

 

2. FEBRUAR 2013 Frauenfrühstück mit Lilo Greiff zum Thema:

STERNSTUNDEN   Wege aus der Resignation

STERNSTUNDEN;  sie sind etwas ganz Beson- deres. Sie sind großartig, bewegend  und zum Staunen.  Sie bereichern  unser Leben und sie bringen neuen  Glanz hinein. Wie gerne würden wir sie festhalten. Doch das ist unmöglich. Stern- stunden sind nicht verfügbar.  Sie sind immer Geschenk. Wir wollen  uns auf einen Weg machen. Und dabei einen Menschen kennen  lernen, der nach tiefer Resignation  eine verändernde Sternstunde erlebt hat.
Mit diesen Worten wirbt die Referentin Lilo Greiff für das nächste Frauenfrühstück im Gemeindehaus am Kirchplatz in Schötmar Die Veranstaltung am 02. Februar 2013 findet in der Zeit von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr im Gemeindehaus statt.

Gesang: Undine Bartsch, Klavier: Elisabeth Busse. Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 7,- Euro. Um das Frühstück besser planen  zu können,  ist es erforderlich, sich bis Donnerstagnachmittag  31. Januar 2013, 17 Uhr zum Frühstück im Gemeindeamt Telefon 81446 anzumelden.

Konfirmanden bereiten sich auf Konfirmation vor

Die Konfirmanden bereiten zur Zeit ihre Vorstellungsgottesdienste vor. In der Kilianskirche finden diese Präsentationen am 17.02, 24.02. und 17.03.13 statt. Die Konfirmationsgottesdienste sind dann am 21. April (P.Honermeyer) am 28. April (P.Schmidt) und am 5. Mai (P.Gronemeier) jeweils um 10 Uhr.  Die  KONFIRMATION in  der Trinitatiskirche findet wie erstmals 2012 erneut am Palmsonntag, den 24. März 2013 statt.
Die  Konfirmanden aller vier evangelischen Pfarrbezirke Schötmars  fahren am Wochenende 8.-10. Feb. 2013 mit ihren Pfarrern und den Sylbacher Konfirmanden zum KonfiCastle ins Kloster Hardehausen bei Warburg. Die Gottesdienste in Schötmar werden an dem Sonntag dann von den Prädikanten der Gemeinden verantwortet.

 

SO 9. DEZEMBER 2012:

Händels Oratorium "DER MESSIAS" in der Kilianskirche

(RB) Am Sonntag, dem 9. Dezember wurde das berühmte Oratorium ?Der Messias? von Georg Friedrich Händel aufgeführt.  Händel komponierte seinen ?Messias?, der zu den beliebtesten Oratorien der Musikliteratur gehört, innerhalb von nur 24 Tagen und führte ihn erstmalig 1742 in Dublin/Irland auf. In ihm verknüpfen Händel und dessen Librettist und Freund Charles Jennens  Weihnachtsgeschichte, Passionsgeschehen und Wiederkunft Christi sowie theologische Refl exion in genialer Weise. So schufen sie ein monumentales Werk, das der Menschheit das durch Jesus Christus gebrachte Heil verkünden soll. Die Texte sind ausnahmslos der Bibel entnommen. Absicht und Bedeutung des Werkes spiegeln sich höchst zutreffend bereits auf der Vorderseite des gedruckten Librettos: eine Zeile aus Vergil, ?Maiora canamus?, und die Zitate aus 1. Timotheus 3 und Kolosser 2: ?Und anerkanntermaßen groß ist das Geheimnis der Frömmigkeit: Der geoffenbart wurde im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt unter den  Völkern, geglaubt in der Welt, hinaufgenommen in Herrlichkeit. In dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen.?

Die Solisten der Schötmarer Aufführung waren Lara Venghaus (Sopran), Bettina Pieck (Alt), Carsten Lau (Tenor) und Sebastian Pilgrim (Bass). Es spielte die Sinfonietta Detmold (Konzertmeisterin: Christiane Muntschick). Volker Stenger hatte den Orgelpart übernommen. Die Gesamtleitung lag in den Händen von KMD Ralf Bölting.

 

Samuel Harfst 
ein Konzert, das sich lohnte

www.samuelharfst.de

3. Februar 2012 in der ev.-ref. Kilianskirche Schötmar
Hier einige Songs zum Reinhören: http://www.youtube.com/watch?v=s1fWv1qKNL8&feature=list_related&playnext=1&list=AVTGnpyrBl25zbU0HpLEkZAGlZEoBqCGz4


"Wer Ohren hat, der höre!"
04. Februar 2012 
10 Jahre Frauenfrühstück im Gemeindehaus am Kirchplatz in Schötmar

Brigitte Grosche aus Detmold sprach beim Frauenfrühstück am Kirchplatz in Schötmar zum Thema: Wer Ohren hat, der höre! Diese Aufforderung Jesu zeigt, dass hören können wohl mehr ist, als intakte Ohren zu haben. Hinhören und Zuhören sind anspruchsvolle und unabdingbare Fähigkeiten zum Gelingen menschlicher Kommunikation. Sich Gehör zu verschaffen ist in unserem Alltag alles andere als selbstverständlich, denn manch einer hat Bohnen in den Ohren oder die Ohren auf Durchzug stehen.  Wie kann es gelingen, hellhörig zu werden? Für wen wollen und müssen wir als Christen offene Ohren haben? Was können wir nicht mehr hören, hängt uns zu den Ohren heraus? Wo dürfen und müssen wir Gott in den Ohren liegen? Welche Voraussetzungen sind nötig, um ganz Ohr sein zu können, im Miteinander und für Gottes Wort? Unsere Sprache ist voll von Redewendungen zu diesem Thema. Einige Facetten des Themas wurden an dem Vormittag in den Blick genommen, und das ein oder andere konnte die aufmerksame Zuhörierin sich hinter die Ohren schreiben. Undine Bartsch bereicherte den Morgen mit ihrem Gesang, begleitet am Klavier von Elisabeth Busse

Das nächste Frauenfrühstück ist am 8.Sept. 2012

Rückblick: http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/bad_salzuflen/bad_salzuflen/5790110_Manche_Bilder_sagen_mehr_als_1000_Worte.html

Rückblick auf die Gospelweihnacht mit dem Gospelchor Altenhagen am 7. Januar 2012

4.Dez. 2011:

WEIHNACHTSORATORIUM in der reformierten Kilianskirche Schötmar

(RB) Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, so beginnt das berühmteste und populärste Weihnachtsoratorium der Musikgeschichte, und so klang es am 04. Dezember 2011 ab 18.00 Uhr in der Kilianskirche, als die Kantorei der Kilianskirche die Kantaten eins bis drei des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach aufführte.

Dieses anrührende große Werk ist Bachs volkstümlichste Komposition im Bereich seiner geistlichen Vokalmusik. Das verdankt es in erster Linie der musikalischen Bearbeitung der vertrauten Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium und den eingestreuten bekannten Weihnachtsliedern. Jahr für Jahr wird es in der Advents- und Weihnachtszeit an vielen Orten aufgeführt und fesselt dabei viele Tausend Zuhörer immer wieder von neuem.

Die Aufführung in Schötmar wurde getragen von den Solisten Friederike Webel (Detmold) ? Sopran, Christiane Schmidt (Bad Salzuflen) Alt, Florian Feth (Frankfurt) Tenor, Gottfried Meyer (Detmold) Bass. Die Solisten und die Kantorei wurden begleitet von der Sinfonietta Detmold (Konzertmeisterin: Christiane Muntschick) und Volker Stenger am Orgelpositiv. Die Gesamtleitung hatte KMD Ralf Bölting. Seinen falschen Vornamen im folgenden LZ-Bericht hat die Zeitung einen Tag später korrigiert.

Hier der Bericht der Lippischen Landeszeitung ein paar Tage später:

Kantorei der Kilianskirche feiert großen Erfolg mit Bachs Weihnachtsoratorium

 

Musikalisches Glaubensbekenntnis

Garanten einer erfolgreichen Aufführung: (von links) Friederike Webel, Christiane Schmidt, Florian Feth, Dirk Bölting und Gottfried Meyer. | Foto: Schwabe

Bad Salzuflen-Schötmar. Die drei ersten der sechs Kantaten, die Johann Sebastian Bach (1685?1750) zu den sechs Sonntagen vom ersten Advent bis Trinitatis komponierte, hat die Kantorei der Kilianskirche mit großem Erfolg gesungen. Kirchenmusikdirektor Dirk Bölting führte Chor, Solisten und Orchester mit sicherer Hand durch eines der populärsten Werke der Musikgeschichte.


Als Bachs "Weihnachts­oratorium" sind die drei ersten Kantaten bekannt und für viele Menschen fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Kirchenmusikdirektor Dirk Bölting hatte seine Kantorei hervorragend auf die vor allem in den Jubelchören höchst anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet und auch mit der Wahl der Solisten und des Orchesters eine glückliche Hand bewiesen. Die Kantorei entwickelte die Freude, mit der das Oratorium anhebt, ebenso mit überspringendem Engagement wie das Lob des Herrschers, mit dem die dritte Kantate beginnt und endet. In den Chorälen entwickelte der Chor jene Innigkeit, die das musikalische Glaubensbekenntnis sehr schön fühlbar machte. 

Dokumenten Information
Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2011
Dokument erstellt am 06.12.2011 um 21:32:08 Uhr
Letzte Änderung am 06.12.2011 um 21:32:52 Uhr

aus einer EIS-Ausgabe Anfang 2011

 

 

Gute Entwicklung Schötmars

(MS) Was lange währt, wird hoffentlich gut. Nach vielen Jahren der Planung ist es nun soweit: es wird ein Ankermarkt in der Mitte des Stadtteils Schötmar errichtet. Die Grundstücksverhandlungen sind abgeschlossen, die Verträge sind unterzeichnet und der Bau begann im Herbst 2010.
Für das Innenstadtprojekt war es wichtig, dass mehrere Grundstückseigentümer an einen Tisch gebracht wurden, die dem Investor die Flächen verkauften. Auch die Kirchengemeinde war gefragt und hatte sich vor Jahren bereits entschieden, dem Votum des Stadtrats zu folgen, der für die Entwicklung der Innenstadt, der Verkaufsflächen, das Stadtbild, den Verkehr und viele andere Belange der Bürger Schötmars zuständig ist, und hatte dem Verkauf seines Grundstückes Begastr. 15 zugestimmt.

Mit den benachbarten Grundstücken Begastr. 13 und 17 soll dieses vom Investor zu einem Einkaufszentrum im Zentrum Schötmars umgestaltet werden. Mit dem Erlös aus dem Verkauf hat die Gemeinde nun das gegenüberliegende Haus Begastraße
10 erworben, das unmittelbar an den Kirchplatz angegrenzt. Langjährige Mieter aus der Begastr. 15 haben so die Möglichkeit erhalten, weiterhin vor Ort leben und arbeiten zu können.

Der christliche Buchladen LESEZEICHEN ist um die Produkte eines FAIRLADENS erweitert mittlerweile in die Begstraße 10 umgezogen. Auch das Friseurgeschäft Sandra Mawson ist seit Oktober 2010 in dem neuen Gebäude angesiedelt, während die alten Häuser Begastr 15 und 13 (früher Dr.Dreitaler) nunmehr abgerissen sind.

Bis zum Ende des Krieges war das Haus gemeindeeigende Haus Begastr. 15 Sitz eines der drei Schötmaraner Pfarrer, danach wurde es mit seiner Pfarrscheune zu einem Geschäftshaus  umgewandelt. In den 70er Jahren war geplant gewesen, das Haus abzureißen, um einem zentralen großen Kaufhaus Platz zu machen. Damals scheiterten diese Pläne am Widerstand eines der damaligen Mieter. So entstand schließlich nur auf der Fläche von Begastr. 17 ein Neubau, der in das jetzige Zentrum integriert wird, weil er demnächst in vergrößertem Umfang einen Drogeriemarkt beherbergen wird.

Hinten in den Gärten entsteht querliegend ein Gebäude, das Ende 2011 den ?Ankermarkt? aufnehmen wird und für größere Kundenfrequenz in Schötmar sorgen soll. Auf der Fläche von Begastr. 13 und einem Teil der Fläche von Begastr. 15 im vorderen Bereich wird ein Gebäude entstehen in dem ein Textilgeschäft und ein weiterer Mieter einziehen können. Darüberliegend werden auch neue Wohnungen entstehen.

Weihnachten in der Kilianskirche Schötmar

Das Krippenspiel in der Kilianskirche

Projektkinderchor der Grundschule Wasserfuhr musizierte Heiligabend um 15.30 Uhr

(MS) Gerd-Peter Münden war der Komponist des Krippenspiels, das in der Kilianskirche im Schulgottesdienst am 22.12. um 9 Uhr und am Heiligabend um 15.30 Uhr zur Aufführung kam. Regina Handlanger und Ralf Bölting von der reformierten Kirchengemeinde hatten mit 40 Kindern die Lieder und Textstücke eingeübt. Als Flötistin war Lara Hüttemann engagiert. Die reformierte Kirchengemeinde, die auch Träger der Offenen Ganztagsschule an der Wasserfuhr ist, intensivierte auf diese Weise ihre Zusammenarbeit mit der Grundschule Wasserfuhr. 

Gerd-Peter Münden hat das Krippenspiel für ?ganz einfache Verhältnisse? geschrieben. Brigitte Antes ist es gelungen, Texte voll Heiligkeit und Witz zu schreiben, die die Gemeinde am Heiligen Abend herzhaft lachen und staunen lässt. Der Komponist Gerd Peter Münden ist Spezialist für das Singen mit Kindern und arbeitet als Domkantor in Braunschweig.

 

 

Weihnachtsoratorium mit Gemeindebezug

 Aufführung des Oratoriums ?Die Geburt Christi? in der Kilianskirche

Die Kantoreien der Kiliansgemeinde und der luth. Gemeinde Bad Salzuflen hatten sich erneut zu einem gemeinsamen Projekt vereinigt: Der Aufführung des Oratoriums ?Die Geburt Christi? von Heinrich von Herzogenberg (1843 -1900). Herzogenberg, dieser wenig bekannte Meister der Spätromantik, etliche Jahre Theorieprofessor an der Berliner Musikhochschule, hatte als profunder Kenner der Werke J. S. Bachs und langjähriger Leiter des Leipziger Bach-Vereins relativ lange gezögert, bis er die Komposition dieses sensiblen Werkes dann im August 1884 abschloss, textlich aus Worten der Heiligen Schrift und geistlichen Liedern zusammengestellt von seinem Freund und Berater, dem Theologen Friedrich Spitta. Aufgrund dieses starken Bach-Bezuges begann das Kon-zert dann auch folgerichtig zunächst mit einem Werk des Thomaskantors: dem Schlusschoral aus der Kantate BWV 207a, den Chor und Orchester wirkungsvoll zu Gehör brachten.

Das Hauptwerk des Abends, Herzogenbergs Weihnachtsoratorium, ist vorgesehen für 6 Solostimmen (Kirsten Iltgen, Sopran; Christiane Schmidt, Alt; Wolfgang Tiemann und Johann Penner, Tenor; Kevin Dickmann, Bariton; Gottfried Meyer, Bass), gemischten Chor (beide Kantoreien), Streichorchester mit Oboe (Sinfonietta Detmold), Orgelpositiv (Volker Stenger) und Orgel (Jobst-Hermann Koch). Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Ralf Bölting erwies sich diese Besetzung als ausgesprochen gelungen für eine beeindruckende Interpretation eines ungewöhnlichen, aber meisterlichen Werkes der romantischen Kirchenmusik.

Verwundert hat sicherlich erst einmal die zahlreich vertretenen Zuhörer, dass sie durch aktives Singen mehrerer Weihnachtschoräle an verschiedenen Stellen des Oratoriums sozusagen zu einem integrativen Bestandteil der Mitwirkenden avancierten. Nach den Vorstellungen Spittas hatte solche Kirchenmusik eben vorrangig die Aufgabe eines starken Gemeindebezuges und der Verkündigung.

Aber auch die musischen Dimensionen, untrennbar mit den theologischen verwoben, erreichen in diesem Oratorium beeindruckende Ebenen, die von Solisten, Chor und Orchester sensibel und kompetent herausgearbeitet wurden, initiiert durch überzeugend gewählte Tempi und dynamische Vorstellungen Böltings. Drei großartige Choralbearbeitungen des Abends seien hier erwähnt: das feurig vorgetragene ?O Erd`, schlag aus? mit dem Cantus Firmus im Tenor (O Heiland, reiß den Himmel auf), ?Es ist ein Ros` entsprungen?, wunderschön und bewegend interpretiert und das als musikalischer Dialog von Solistenquartett und Chor hervorragend dargebotene ?Nun singet und seid froh?.

Einen ganz besonderen, völlig andersartigen musikalischen Charme verströmte der mit Solotenor, den Männerstimmen des Chores, Streichern und Solooboe besetzte Chor der Hirten. Großartig, die schlichte Schönheit und Ausgewogenheit, mit der hier musiziert wurde. Erwähnt seien hier auch die an verschiedenen Stellen des Oratorium eingefügten groß angelegten Orgel-vorspiele, die zwar noch nicht auf der noch im Bau befindlichen Eule-Orgel gespielt, aber durch den engagierten Einsatz von Bölting und Koch auf einer elektronischen Orgel dennoch wirkungsvoll zu Gehör gebracht werden konnten.

Den musikalischen Höhepunkt des Oratoriums bildete sicherlich der Doppelchor (mit Cantus Firmus neunstimmig) ?Also hat Gott die Welt geliebt?. Faszinierend, wie Herzogenberg hier ein großartiges, kunstvolles musisches Netzwerk webt, vom kompositorischen Niveau und einigen Stilelementen an den Eingangschor der Bach`schen Matthäus-Passion erinnernd. Chor, Solisten und Orchester erreichten hier in groß angelegten Sechs-Achtel-Bewegungen unter dem ausgewo-genen Dirigat Böltings den Zenit einer beeindruckenden Kirchenmusik in der Kilianskirche.

Paul-Gerhard Kluge Bad Salzuflen, am 9. 12. 2009

Rückblick auf das großes Konzert in der Kilianskirche Schötmar am 6. Dez. 2009 um 18 Uhr "Die Geburt Christi"

Weihnachtsoratorium von Heinrich von Herzogenberg

(RB) Beim diesjährigen  Adventskonzert am 2. Advent gelangte das neben Bachs Oratorium beliebteste Weihnachtsoratorium der Kirchenmusik zur Aufführung: Die Geburt Christi  von Heinrich von Herzogenberg für sechs Solisten, Chor, zwei Orgeln und Orchester. Das großartige Oratorium erhält sein besonderes Gepräge durch die Einbeziehung der Zuhörer, die zusammen mit dem Chor bekannte Weihnachtslieder singen, sowie durch die gelungene Vertonung weiterer beliebter Weihnachtslieder. Auch die Weihnachtsgeschichte nach dem Lukasevangelium wird ? wie bei Bach-  vom Solo-Tenor gesungen.

Im Mittelpunkt des Werkes stehen die Chorsätze, die eine breite Palette von inniger Betrachtung bis zu hymnischem Gotteslob aufweisen, somit ein sehr volkstümliches Werk, das in idealer Weise auf die  Advents- und Weihnachtszeit vorbereitet.

Um dieses bedeutende Oratorium in gebührender Weise -übrigens zum zweiten Male nach 2001 - in der Kilianskirche zur Geltung bringen zu können, hatten sich die Kantorei der Kilianskirche und die Kantorei der lutherischen Gemeinde Bad Salzuflen zusammengetan. 
Die Solisten waren Kirsten Iltgen-Tiemann, Sopran, Christiane Schmidt, Alt, Wolfgang
Tiemann und Johann Penner, Tenor sowie Kevin Dickmann und Gottfried Meyer, Bass. Die Orgeln spielen Volker Stenger und Johannes Pöld.

Das Kammerorchester Sinfonietta Detmold mit seiner Konzertmeisterin Christiane Muntschick begleitete die Chöre und die Leitung hatte Ralf Bölting.

Auf der Schweizer Homepage der Freunde von Herzogenberg finden sich weitere Informationen zur Entstehung des Oratoriums.

Wer Karten vorbestellen mochte, konnte das hier per Email tun.

 

Die LZ berichtete ihrer Kulturseite auch über das Konzert:

Lebhaft erzählte Weihnachtsgeschichte

Oratorium "Die Geburt Christi" erklingt in großer Besetzung in der Schötmaraner Kilianskirche

VON CHRISTINE DICK

Bad Salzuflen-Schötmar. Uraufgeführt wurde das Kirchen-Oratorium von Heinrich von Herzogenberg am 16. Dezember 1894 in der Straßburger Thomaskirche. Bis heute hat das Werk nicht an Wirkungskraft verloren. Um dieses bedeutende Oratorium in gebührender Weise zur Geltung bringen zu können, haben sich die Kantorei der Kilianskirche und die Kantorei der lutherischen Gemeinde Bad Salzuflen zusammengetan. Außerdem spielte "Sinfonietta Detmold" mit Christiane Muntschick als Konzertmeisterin.

In der imponierenden Besetzung für gemischten Chor, sechs Solostimmen - Kirsten Iltgen-Tiemann (Sopran), Christiane Schmidt (Alt), Wolfgang Tiemann und Johann Penner (beide Tenor), sowie Kevin Dickmann und Gottfried Meyer (beide Bass) -, Orgelpositiv (Volker Stenger), Orgel (Jobst-Hermann Koch) und Orchester bildeten die Ausführenden unter der Gesamtleitung von Ralf Bölting einen beeindruckenden Klangkörper, zu dem etappenweise auch die Gemeinde ihren Beitrag leisten konnte.

Auf der Textgrundlage von Friedrich Spitta zeigte sich, wie kunstvoll Heinrich von Herzogenberg bekanntes Weihnachtsliedgut mit dem Bibeltext verband und wie gehaltvoll, ideenreich und nachhaltig die Musik in ihrer atmosphärischen Dichte wirkte. Während Tenor Wolfgang Tiemann die Erzählerstimme übernahm, die von der Geburt Jesu und der frohen Botschaft aus dem Evangelium sang, ließen die übrigen Solisten Maria und Josef sowie die Hirten und Engel auftreten. Die Solisten überzeugten mit Ausdrucksstärke, Souveränität und viel Emotion. Auch der Chor stellte als großes Ganzes ein eindrucksvolles Bild dar, das je nach Situation mal in melancholische, mal hoffnungsvolle oder friedvolle Farben wechselte. All diese Attribute trugen dazu bei, dass die Weihnachtsgeschichte sich in der Kilianskirche auf sehr erfrischende, lebendige Weise ausbreiten durfte.

Selten erlebt man Klassiker wie "Kommet ihr Hirten" so angemessen. Toll auch das Detmolder Ensemble, das nicht nur die Übergänge zwischen Bibelversen und Anbetungs- oder Adventsliedern aufs Schönste umspielte, sondern auch den Rezitativen qualitative Rückendeckung gab. Auf umfassende Weise trugen alle Ausführenden dazu bei, eine Geschichte musikalisch darzustellen, die häufig in Vergessenheit gerät. Eine Geschichte, die in ihrer Dramaturgie von der Verheißung zur Erfüllung bis zur Anbetung reicht und auf dem Weg dorthin ihre Worte und Töne in Schönheit kleidet.

Dokumenten Information
Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2009
Dokument erstellt am 09.12.2009 um 00:18:01 Uhr

Kilianskirche Schötmar mit barrierefreiem Haupteingang

(MS) Die öffentliche Gebäude der Kirchengemeinde sind seit einem Jahr rollstuhlgerechter: Rechtzeitig zum Nikolaustag 2008 wurde nach Jahrzehnten des Provisoriums die sehr steile Seitenrampe am Haupteingang der evangelischen Kilianskirche Schötmar nun durch eine den aktuellen Normen entsprechende Zuwegung ersetzt. In Zusammenarbeit mit örtlichen Firmen konnte ein Entwurf verwirklicht werden, der den aktuellen Richtlinien für barrierefreie Zugänge in öffentliche Gebäude Rechnung trägt. Besucher der Kirche, die im eigenen Rollstuhl oder mit einem Rollator kommen, können nun über die neue Rampe am Haupteingang die Portaltreppe zur Kilianskirche ohne fremde Hilfe überwinden.
Nachdem vor 5 Jahren der Gemeindesaal im Gemeindehaus Am Kirchplatz und im letzten Jahr auch das Gemeindehaus Am Ziegelhofe mit ähnlichen Rampenanlagen versehen wurden, sind nun die wichtigsten Räume in allen öffentlichen Gebäuden der ev-ref. Kirchengemeinde Schötmar barrierefrei erreichbar, was natürlich auch mit einigem Kostenaufwand verbunden war.

Wer die Gemeinde bei der Finanzierung dieser sinnvollen und notwendigen Ausgaben unterstützen möchte, darf sich auch nachträglich noch gerne durch großzügige Spenden an den Kosten beteiligen.

Offene Kilianskirche mit Krippe und veränderten Öffnungszeiten

(MS) Im Rahmen der offenen Kilianskirche gibt es in der Weihnachtzeit eingeschränkte Öffnungszeiten, damit die Weihnachtskrippe über die Festtage
in der Kirche aufgebaut und ausgestellt werden kann. Die Ausstellung ist an den Werktagen zwischen dem 3. Adventssonntag und dem Epiphaniastag am 6. Januar von 15-17 Uhr geöffnet. Nach dem Konzert des Bad Salzulfer Gospelchores
GET UP und den MUSIKFREUNDEN ZEITLOS vom Kirchplatz in Schötmar endet der diesjährige weihnachtliche Kirchenschmuck.

Ein schönes Geschenk:   Die CD aus der Kilianskirche

(MS) Im September wurde von der Lippischen Bibelgesellschaft eine neue CD herausgegeben,die in der ev. ref. Kilianskirche Schötmar im Juni produziert wurde. Liedsätze aus dem Genfer Liederpsalter sind unter der Leitung von Burkhard Gewecke in Schötmar an drei Tagen aufgenommen worden. Die Kantorei der 2.größten lippischen Kirche (Christuskirche Detmold) wählte die größte lippische Kirche in Schötmar als geeigneten Aufnahmeort. Die gute Akustik, die rühige verkehrsarme Lage und die Gastfreundschaft der Gemeinde im Rahmen des Kirchenmusiktages mögen Anlässe dafür gewesen sein.

Wer ein passendes Geschenk aus Schötmar sucht, kann es ja mal mit der sehr schön aufgemachten CD der Lippischen Bibelgesellschaft versuchen. Die CD ist bei der Lippischen Bibelgesellschaft im Landeskirchenamt in Detmold und in Buchhandlungen wie z.B. der Buchhandlung Lesezeichen in der Begastr. in Schötmar erhältlich. Interessenten können die CD auch per Email im Gemeindeamt bestellen.

Weihnachtsgottesdienste mit neuem Klang

renovierte EULE-Orgel jetzt wieder hörbar im Einsatz

(AL) Lange, länger als geplant mussten Besucher der Kilianskirche auf den schönen Klang der großen Orgel verzichten, doch seit dem 4. Advent ? rechtzeitig vor Weihnachten ? ist die Renovierung abgeschlossen. Ausgestattet mit einer neuen Elektronik, die die alte, störanfällig gewordene Registeranlage ersetzt, und mit einem neu konstruierten Spieltisch erklingt die Eule-Orgel wieder in neuem Glanz. Ermöglicht wurde diese aufwändige Renovierung durch die große Spendenbereitschaft vieler Gemeindemitglieder und Firmen, sei es

durch Einzelspenden oder im Rahmen von Kollekten, Benefizveranstaltungen oder ähnlichem. Dazu schreibt Almut Ludewig, die Vorsitzende des Orgelausschusses: Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.
Wir sind bemüht, allen Spendern auch einen persönlichen Dank auszusprechen und eine Spendenquittung zukommen zu lassen. Leider ist es uns jedoch nicht bei allen möglich, aufgrund der Überweisungsträger die Adressen ausfindig zu machen. Daher möchten wir Sie bitten, sich im Gemeindebüro zu melden, wenn Sie bis Mitte Januar 2010 noch keine Spendenquittung bekommen haben und eine benötigen.

Rückblick auf die Adventsfahrt der Kilianskirche

Schötmaraner am 1. Advent in Passau an der Donau

(TF) Alle Jahre wieder wird die allseits beliebte Adventsfahrt unserer Kirchengemeinde durchgeführt. Unser diesjähriges Ziel war die Dreiflüssestadt Passau. Die Hinreise wurde durch einen Zwischenstopp in Geiselwind unterbrochen. Hier gab es ein gutes, typisch hessisches Mittagessen. Gut gestärkt erreichten wir Passau dann in den Abendstunden. Für Interessierte gab es am Abend eine Stadtführung unter dem Thema: Passau glitzert und glänzt. Bei dieser Führung ging es mit Fackeln durch die Altstadt und zum krönenden Abschluss gab es eine Feuerzangenbowle am Ufer der  Donau mit herrlichem Blick auf die Veste Oberhaus. Nach einem opulenten Frühstück am nächsten Morgen führte uns die Stadtführung dann durch die historische Altstadt. Vorweg besuchten wir jedoch die Wallfahrtskirche Kloster Mariahilf. Beeindruckend war die Aussicht auf ganz Passau vom Mariahilfberg. Dort konnte man  auch verstehen, warum Passau den Namen ?Dreiflüssestadt? trägt. Passau ist eingebettet in die Flüsse Inn, Donau und Ilz. Sehr imposant in Passau ist der St.  Stephan Dom, der in zwei Stilrichtungen gebaut wurde - Gotikbau mit barockem Herz
da dieser bei der großen Feuersbrunst 1682 bis auf den Westflügel zerstört, dann  aber wieder aufgebaut wurde. Dieser Dom beinhaltet die größte Domorgel Europas,  nur leider war es uns nicht vergönnt, eine Kostprobe zu hören, da es während der Dauer unseres Aufenthaltes leider keine Konzerte gab. Der Weihnachtsmarkt hat direkt auf dem Domvorplatz stattgefunden, so dass man sofort im Herzen der  Veranstaltung war. Der Besuch in Passau wurde durch den Besuch des Glasmuseums  abgerundet, in dem mehr als 15.000 Glas-Objekte auf den Besucher warten. Dieses Museum ist in privater Hand und nur durch den Hotelier Höltl möglich, der seit mehr  als 20 Jahren all seine Energie und sein Geld in dieses Unternehmen steckt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem heimischen Glas durch alle Epochen hindurch einen Raum zu geben, was ihm - leider manchmal auf etwas kitschige Art ? auch gelungen ist. Am Samstag hieß es dann, früh aus den Betten, denn das Salzkammergut rief.  Unter sachkundiger Führung unseres Reiseleiters erfuhren wir viel über das  Nachbarland Österreich. Wir haben eine Vier-Seen-Fahrt unternommen und einen wirklich urigen Weihnachtsmarkt am Wolfgangsee zu Füßen des Weißen Rössls  genossen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir die Gegend und Eindrücke am Wasser genießen. Zurück ging es über Bad Ischl am Traunsee entlang, wo wir uns in einem typisch österreichischem Kaffeehaus bei Kaffee und Kuchen verwöhnen ließen. Der Ausblick auf schneebedeckte Berge, blaues Wasser und im Sonnenschein liegende Boote und Städte ließ uns die Herzen höher schlagen. Bei einem tollen  Abendessen im Hotel klang dann der Abend aus. Zum Hotel König sei gesagt, dass hier der Name Programm ist, hier ist der Kunde König und man fühlte sich rundum wohl. Bevor es dann am Sonntag Richtung Heimat ging, besuchten wir noch den  Gottesdienst der Evang. St. Matthäus Gemeinde in Passau. Im überwiegend katholischen Bayern leben die Evangelischen in der Diaspora. Nur etwa 12 % der  Einwohner Bayerns sind evangelisch. Somit war es eine leicht überschaubare Gemeinde, die uns nachher noch zu einem gemütlichen Kirchkaffee eingeladen hat.
Auf der anschließenden Heimfahrt erfolgte noch eine kurze Rast in Volkach, von wo  es dann frisch gestärkt Richtung Heimat ging. Alle Teilnehmer waren sich auch  diesmal einig, dass es eine exzellent ausgearbeitete Fahrt seitens Brigitte Beineke und des begleitenden Pfarrers Markus Honermeyer war. Dieser erfreute uns täglich durch ein geistliches Wort sowie mannigfaltigen Gesang, so dass die Kurzweil auf den  langen Busfahrten gegeben war. Wie bekannt, wird die nächste Reise nach Berlin gehen. Vormerkungen können im Gemeindeamt schon angemeldet werden.
(Bericht von Tina Flieder)

Jugendetage für lippische und polnische Austauschschüler

Besondere Gäste durften drei Mitarbeiterinnen der Jugendarbeit im Herbst begrüßen: Wie im Jahr zuvor so war erneut Johannes Koderisch, Lehrer des Rudolph-Brandes-Gymnasiums, im Rahmen eines Schüleraustausches mit seinen Schülerinnen und Schülern und ihren polnischen Gästen vorbeigekommen.
Beide Bad Salzufler Gymnasien pflegen schon seit längerer Zeit - wenn auch mit Unterbrechung - einen Schüleraustausch mit Polen, anfangs mitjungen Leuten aus Krakau, später mit Schülern aus Schwietochlowitz bei Kattowitz. Im Zentrum des Austausches steht das gegenseitige Kennenlernen von durch die Folgen des 2. Weltkriegs teils fremd gewordenen Kulturen. Eine besondere Gelegenheit des Kennenlernens bot sich dabei natürlich an jenem Samstagabend, als Lehrer, deutsche Schüler, polnische Schüler, Mitarbeiter und weitere Besucher in der Jugendetage der Begegnungsstätte gemütlich zusammen kamen. Am Ende waren alle zufrieden: Die Gäste freuten sich über einen würdigen Rahmen für ihren gemeinsamen Abend, die jugendlichen Mitarbeiter über viele nette Besucher, und alle gut 40 Anwesenden gemeinsam über eine besondere und nette Begegnung.

 

LZ-Artikel vom 17.10.2009:

Schwere Arbeit steckt in den Knochen

Untersuchung nach fast drei Jahrzehnten:
Schötmaraner Skelette geben weiter Rätsel auf

VON TILL SCHRÖDER

Vor 28 Jahren haben Bauarbeiter unter dem Boden der Kilianskirche Skelette entdeckt. Bis zur Jahrtausendwende lagen die Gebeine im Bädermuseum. Erst jetzt verrät ein Gutachten ein paar Details.

Bad Salzuflen. Zwischenzeitlich lagerten die Überreste von Frau, Säugling und Mann im Archiv. Letzterer dürfte gegen Ende des 15. Jahrhunderts bestattet worden sein und es mit harter Arbeit in die Oberschicht der Gemeinde geschafft haben, zitiert Archivar Franz Meyer aus der Expertise.

Harte Arbeit? Oberschicht? Davon sollen mehr als 500 Jahre alte Knochen erzählen, die Franz Meyer dank Vermittlung durch die Kreisarchäologin Dr. Elke Treude ans Anthropologische Institut der Gutenberg-Uni Mainz versandte.

Vom außerhalb der Kirchenmauern gefundenen Säugling und der Frau verraten die Gebeine tatsächlich wenig. Lediglich das sehr grob eingegrenzte Todesalter: Sie war Mittdreißigerin bis Anfang fünfzig ? das Kind nur sechs bis zehn Monate. "Nichts ungewöhnliches", so Franz Meyer. "Jedes fünfte bis sechste Kind ist zu der Zeit früh gestorben", sagt er mit Blick auf das 17. Jahrhundert, das Wissenschaftler für die Beisetzung des Säuglings ermittelten.
Der Mann aus dem Kirchenschiff ist auskunftsfreudiger. Zwei obere Schneidezähne sind dreiecksförmig abgenutzt. "Die Mainzer Uni kennt solche Befunde", erklärt Meyer folgende Spekulationen: "Ein Schuster, der mit dem Mund Fäden straff hielt? Ein Pfeife rauchender Bauer?" Seine Oberarmknochen sind stark verändert: Der vielleicht 45-Jährige dürfte schwer gearbeitet haben.

Nicht umsonst allerdings. Er wurde in einer Gruft beigesetzt. "Er gehörte zur sozialen Oberschicht", deutet Arnold Beuke vom Bädermuseum den mit rotem Ziegel gemauerten Fundort mittig unter dem Fußboden der heutigen Kirche. "Ein Privileg", ist sich Meyer sicher. Mehr zu den Vorfahren wird es nicht geben ? schon Anfang der 80er bei den Ausgrabungen wurde nach Grabbeigaben geschaut. Fehlanzeige. Noch diesen Monat sollen die drei Gebeine daher wieder ihre Ruhe auf dem Begahügel finden. "Wo kein wissenschaftliches Interesse ist, müssen wir pietätvoll mit menschlichen Überresten umgehen", meint der Archivar. "Dazu gehört, nicht grundlos in einer Vitrine zu enden."

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Die Kirche steht auf drei Vorgängerbauten:

Weit zurück reicht die Geschichte der Schötmaraner Kilianskirche. Ein
erster Bau wurde Ende des achten Jahrhunderts errichtet. Urkundliche
Erwähnung fand die Kirche samt des Ortes 1231. Der Friedhof an der
Kirche wurde 1837 geschlossen. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der
inzwischen dritte Bau abgerissen, vier Jahre später die heute stehende
Kirche eingeweiht. Restauriert wurde sie 1981 ? dabei gab?s eine neue
Fußbodenheizung. Bei Arbeiten traten nicht nur Relikte der
Vorgängerbauten, sondern auch die drei Skelette zu Tage.(tis)

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(MS) Nachbemerkung: Mittlerweile wurden die Knochen in einer kleiner Feier wieder pietätvoll in der Nähe ihrer ursprünglichen Begräbnisstätte an der Kilianskirche beigesetzt.

 

LZ-Artikel vom 04.11.2009:

Orgelspiel und Räuberei

Gudrun Rehmann stellt ihren Krimi in der Begegnungsstätte Schötmar vor

 

Bad Salzuflen-Schötmar. Gerade wird sie renoviert: die große Eule-Orgel in der Kilianskirche in Schötmar. Das kostet viel Geld. Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde sammelt Spenden, aber sie gibt auch etwas. Ein besonderes Duo trat jetzt in der Begegnungsstätte Kirchplatz auf.

Die Detmolderin Gudrun Rehmann las aus ihrem Krimi "Orgelspiel und Räuberei", Kantor Ralf Bölting spielte dazu Orgelmusik. Die Geschichte handelt von zwei Räubern, die einen Gottesdienst stürmen und bei den Besuchern ihre eigene "Kollekte" sammeln. Jedoch haben sie ihre Rechnung ohne die Orgel gemacht?

"Wie kommt so eine alte Frau wie ich auf solch kriminelle Gedanken?", räumt Rehmann zu Beginn der Lesung ein. Sie berichtet von ihren Erfahrungen, die sie in der 30-jährigen Betreuung von Strafgefangenen gemacht hat. Dabei habe sie vieles gehört, das sie "zunächst nicht fassen konnte". Ihr sei es aber wichtig gewesen, die Beweggründe zu verstehen, die Menschen zu Diebstahl oder zur Gewalt verführten.

Zu dem Erzählten gehört auch dieses Ereignis, ein "Fast-Erlebnis", wie sie es nennt. Sie nimmt es als Grundlage für den Krimi, in dem außerdem eine aufgeregte Pastorin, eine engagierte angehende Organistin sowie drei grundverschiedene Gottesdienstbesucher in den Mittelpunkt rückt. Rehmann schlüpft im Laufe ihrer Lesung in acht verschiedene Rollen, zwischendurch gibt Ralf Bölting Musikstücke zum Besten. Am Ende ist alles gut, dank der Orgel nimmt die Kriminalgeschichte eine gute Wendung. Ein "Happy End" gibt es auch bei der Veranstaltung: Beim anschließenden Verkauf des Buches kommen 166 Euro zugunsten der Eule-Orgel zusammen, eine Zahl, über die sich Gudrun Rehmann, selbst ebenfalls Organistin, sehr freut. Sie ist immer zur Stelle, wenn in Lippe eine Orgel instand gesetzt oder gebaut werden muss, den Gemeinden aber das Geld dazu fehlt. Der Krimi "Orgelspiel und Räuberei" ist in der Buchhandlung "Lesezeichen" in Schötmar erhältlich.(jcp)

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Dokument erstellt am 04.11.2009 um 09:14:15 Uhr

Goldenes Kronenkreuz verliehen

30 Jahre Diakonieverband Bad Salzuflen

Mit einem Gottesdienst in der ev.-luth. Gemeinde Bergkirchen feierte der Diakonieverband Bad Salzuflen sein 30jähriges Bestehen mit anschließendem Empfang. Es kamen zahlreiche Ehrengäste, sowie deren Angehörige miteinander ins
Gespräch. Der Verbandsvorsitzende, Pfarrer Markus Honermeyer, Geschäftsführerin Andrea Niederfranke und der stellvertretende Superintendent Andreas Gronemeier begrüßten die zahlreichen Gäste. Renate Niehaus, Landespfarrerin für Diakonie und Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes der Lippischen Landeskirche, und Pfarrerin Cornelia Wentz gestalteten gemeinsam den Gottesdienst, in dessen  Verlauf auch langjährige Mitarbeiter geehrt wurden. Seit einem Jahrzehnt sind Marianne Herrmann, Rainer Walkenhorst, Marlis Ulbrich und Gabriele Titho dabei. Gisela Burkhardt arbeitet seit 15 Jahren für den Verband. Sigrid Ingenhaag seit 25 Jahren. Frau der ersten Stunde ist Elisabeth Haus, die seit Verbandsgründung mitwirkt. Ingenhaag und Haus erhielten das Goldene Kronenkreuz der Diakonie aus den Händen der Landespfarrerin Niehaus. Wentz und Niehaus erinnerten an die
im Christentum verankerte unantastbare Würde des Menschen, die ein Hauptanliegen der Diakonie sei und natürlich auch für den pflegebedürftigen
Menschen gelte. (leicht gekürzt aus Lippe Aktuell)

Judy Bailey in Schötmar

(AS) Am 11. September 2009 fand ein Konzert mit der christliichen Popmusikerin Judy Bailey in der ref. Kilianskirche Schötmar statt. Von Anfang an nutzte Judy Bailey bei ihrem Auftritt die Nähe zum Publikum und machte unmissverständlich klar, dass die befreiende Botschaft von Gottes Liebe sie begeistert und der Spaß an der Musik ihr und allen aufmerksamen Zuhörerinnne und Zuhörern in die Glieder fährt. Keiner blieb still sitzen, als Judy Bailey mit bewährten und brandneuen Songs ihrer Freude und Leidenschaft Ausdruck verlieh. Durch hochprofessionelle Techniker und Musiker unterstützt, konnte der gelungene Abend erst nach mehreren Zugaben ausklingen.
Wer sich für ein weiteres Konzert mit populärer christlicher Musik in der Kilianskirche einsetzen will, kann sich mit Vorschlägen und Möglichkeiten der Mitarbeit an Pfarrer Andreas Gronemeier oder Diakon Axel Schwarze wenden.

Gospelworkshop am Kirchplatz

(MS) Der letzte Gospelworkshop liegt noch nicht lange zurück, da gibt es schon Planungen für die nächste derartige Veranstaltung. Die Kirchenmusiker Bernd Hilke aus Bünde (Leiter des Gospelchors Kirchlengern) und Ralf Bölting freuten sich über Anfänger und Fortgeschrittene, die sich Ende September im Gemeindehaus Am Kirchplatz von der Freude am Gospelgesang anstecken ließen und mit dieser Freude dann auch im Gottesdienst anstecken konnten. In der Predigt von Pfr. Matthias Schmidt leuchteten zudem die engen Beziehungen der jeweiligen Songs zum eigenen Glaubensalltag auf. Die Chorleitung des Gastchorleiters aus Bünde begeisterte alle anwesenden Anfänger und Profis. Kirchenmusikdirektor Ralf Bölting plant den nächsten Gospelworkshop mit Bernd Hilke für das erste Septemberwochenende 2010. Auch mit Elisabeth Busse von der ev. Gemeinde in Lockhausen ist für das Frühjahr 2010 ein Gospelwork-shop mit Bernd Hilke geplant. Die extra zum Workshop in Schötmar aus der Partnergemeinde Axien angereisten Gäste erinnerten sich an eine ähnliche Veranstaltung am Wochenende nach dem Fronleichnam. Einige Interessierte aus Schötmar haben daran teilgenommen und planen ähnliches für den Juni 2010.

Geistliches Konzert gemeinsam mit lutherischer Kantorei

(MH) Schon vor der Sommerpause hatten die Kantoren Astrid Röhrs und Ralf Bölting in der Salzufler Erlöserkirche ihr Publikum beeindruckt. Nun sollte am 30. August auch in der reformierten Kilianskirche der doppelchörige 100. Psalm von Heinrich Schütz zum Gotteslob ermuntern: ?Dienet dem Herrn mit Freuden?, von beiden Seiten der Empore aus gesungen, erfüllte auf einzigartige Weise den großen Kirchenraum. Neben weiteren Chorstücken aus verschiedenen Epochen erklang hier auch der feine Wohlklang von Blockflöten und Fagott, den die früheren Schüler Böltings, Oliver Eggert und Rüdiger Sperling, zum Gelingen des Benefiz-Konzertes beisteuerten. Die facettenreichen Orgelinterpretationen Böltings und die schöne Zusammenarbeit mit der Salzufler Kantorei unter der Leitung von Astrid Röhrs machten diese Abendmusik zu einem Glanzpunkt im Jahr der Schötmarer Orgelrenovierung. So sparten die Besucher nicht mit Beifall und auch die Kollekte erbrachte eine namhafte Summe für das vorher so eindrucksvoll in Szene gesetzte Instrument.

LZ-Artikel vom 22.07.2009:

Ausstellung zum Klimaschutz in der Schötmaraner Kilianskirche zeigt, was der Einzelne tun kann

Bad Salzuflen-Schötmar (dhob). Eine Wanderausstellung macht in der Schötmaraner Kilianskirche Station. 20 Tafeln stehen dort zum Thema "Klima der Gerechtigkeit" - eine Verbindung zwischen der globalen Erderwärmung und dem christlichen Glauben.

Die Präsentation geht in die Verlängerung - bis Ende dieses Monats bleibt sie in der Kilianskirche stehen. "Das Thema 'Klimaschutz' und die Folgen der globalen Erwärmung gehen uns alle an - nicht nur uns Christen", ist der Schötmaraner Pfarrer Matthias Schmidt überzeugt, den richtigen Ausstellungsort gefunden zu haben. Die Kilianskirche sei bewusst gewählt worden, da sie jederzeit für Interessierte offen stehe.

Die Stellwände sind grafisch aufwändig gestaltet und zeigen Länder, in denen die Freie Evangelische Mission aktiv ist und wie sich dort der Klimawandel auf die Bevölkerung auswirkt. "Wir Christen haben das Ziel, unsere Welt für nachfolgende Generationen zu bewahren. Da zählt das Thema des Klimaschutzes natürlich mit dazu", bekräftigt der Geistliche. Nicht nur der Spagat zwischen der kirchlichen Unterstützung in den betroffenen Ländern und der globalen Klimakatastrophe wird anschaulich gezeigt, sondern auch aktive Hilfe für zu Hause mit auf den Weg gegeben. Aus den Bereichen "Mobilität", "Tourismus", "Konsum", "Energie", "Wohnen", "Geld" und "Politisches Engagement" hat die Ausstellung 49 Tipps zum eigenen Klimaschutz parat.

"Mit der Wand "Sechs Richtige" kann jeder sechs Hinweise mit nach Hause nehmen, um aktiv etwas für den Umweltschutz zu tun", erklärt Pfarrer Matthias Schmidt. Umrahmt wird die informative Schau in der Kilianskirche von zahlreichen Vorträgen, die sich allesamt mit dem Klimaschutz befassen. Einige haben in den vergangenen Wochen bereits stattgefunden. Am kommenden Montag, 27. Juli, referiert der Heidelberger Professor Dr. Ulrich Duchrow zum Thema "Wenn Entschuldung statt Umschuldung Gesetz wäre", zu dem alle Besucher herzlich eingeladen sind. Die Wanderausstellung ist noch bis Donnerstag, 30. Juli, täglich von 10 bis 17 Uhr in der Kilianskirche zu besichtigen.

Dokumenten Information Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2009
Dokument erstellt am 22.07.2009 um 00:10:01 Uhr

Piratenfreizeit Karlsminde 2009

(Janina Balk) Am 5.7.09 haben sich 35 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 12 Jahren und 8 Betreuer aufgemacht zu einer Piratenfreizeit an die Ostseeküste.
In den insgesamt 11 Tagen in Karlsminde haben wir einiges über Piraten gelernt, wir haben viele Spiele gespielt, viel gesungen, gelacht, getobt und waren gemeinsam in der doch kühlen Ostsee schwimmen. In vielen spannenden Kurzeinheiten haben die Teilnehmer einiges aus dem Leben von Hanna und Samuel aus der Bibel gelernt.  Wir haben uns dabei mit Themen wie Vertrauen und Verantwortung   auseinandergesetzt und was die alten Geschichten der Bibel mit uns heutzutage zu tun haben. An einem sehr sonnigen und warmen Tag fuhren alle zusammen zu einem Tagesausflug nach Lübeck, um gemeinsam die Hansestadt zu erkunden und kennen zu lernen. Obwohl das Wetter nicht immer mitgespielt hat, war die  Stimmung durchgehend super, und wir hatten eine Menge Spaß miteinander.

Gemeindefahrt nach Axien

Von Mittwochabend, den 10. Juni, bis Sonntagnachmittag, den 14. Juni, ging es zu einer Begegnung in die Partnergemeinde Axien an die Elbe. Die Unterkunft erfolgte in Privatquartieren oder im alten Pfarrhaus Klöden, das zu einem Freizeitheim umgebaut ist. Nach der Anreise am Mittwochabend gab es am Donnerstag und Freitag Begegnungen in Axien, in Wittenberg und Umgebung. Am Grab Luthers wurde gesungen und in der ersten evangelische Kirche der Welt aus der Bibel gelesen.
Neben der Begegnung mit Bekannten aus der Partnergemeinde bestand ab Freitagabend die Möglichkeit am Gospelworkshop teilzunehmen, der von Bernd Hilke geleitet wurde. Nach dem Gospelgottesdienst am Sonntag ging es wieder nach Lippe.

 

CD-Produktion in der Kilianskirche

Vom 11. Juni (Fronleichnam) bis Samstag 13. Juni blieb die Kilianskirche für die Öffentlichkeit gesperrt. Anlass war die Produktion einer CD zum Genfer Liederpsalter. Die Kantorei der Christuskirche unter der Leitung von Burkhard Geweke hatte die vormals größte Dorfkirche Deutschlands bewusst als Produktionsort ausgewählt, weil die Kilianskirche in Schötmar eine sehr gute Akustik hat.

Kirchentag 2009 unter der Losung "Mensch, wo bist du?"

Der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 20. bis 24. Mai 2009 in Bremen stand unter der Losung "Mensch, wo bist du?". Dieser Satz stammt aus der biblischen Urgeschichte, aus den Kapiteln der Bibel, in denen die großen Fragen menschlicher Existenz gestellt werden: Woher kommt der Mensch? Wo ist der Platz der Menschen in der Schöpfung? Woher kommt die Freiheit? Die Losung handelt von dem guten Gefühl, ein Mensch zu sein: eine Person zu sein, die frei entscheiden kann, die ihr Leben in die Hand nimmt. Wo bist du? Das ist eine Frage nach dem Standpunkt. Wozu benutzt du deine Freiheit? Wofür übernimmst du Verantwortung? Woran hängt dein Herz? Wo sind deine Mitmenschen? Diese Fragen gehören nicht ins Paradies, sondern in den Alltag. Gott entlässt Menschen in diesen Alltag, aber er verlässt sie nicht. Wo bist du? Das ist auch die zärtliche Frage des Schöpfers nach jedem einzelnen menschlichen Antlitz. Gott überlässt uns nicht uns selbst, aber Gott übergibt uns die Verantwortung für uns selbst und für die Schöpfung. Das gute Gefühl, ein Mensch zu sein, ist im Paradies nicht zu haben, wohl aber auf Erden. Auch aus Schötmar gab es einige Interessierte, die an Gruppenfahrten teilnahmen oder sich alleine auf den Weg nach Bremen machten.

Kinderbibelwoche "Mensch Petrus" in der zweiten Osterferienwoche

Wie in den letzten Jahren, so wurde auch 2009 wieder in der Woche nach Ostern eine Kinderbibelwoche der gemeinsamen Jugendarbeit der beiden evangelischen Kirchengemeinden Schötmars veranstaltet. Jugenddiakon Axel Schwarze und Pfarrer Markus Honermeyer leiteten die diesjährige Aktion der gemeinsamen Jugendarbeit der Gemeinden, die auch für Kinder aus Holzhausen und Sylbach geöffnet war. Die Kinder vom 1. bis 6. Schuljahr trafen sich von Dienstag, den 14.April bis Freitag, den 17. April. täglich von 9.30-12.30 Uhr in der luth. Trinitatiskirche und in den angrenzenden Gemeinderäumen. Ein gemeinsamer Gottesdienst zum Abschluss wurde am 19. April in der reformierten Kilianskirche gefeiert. "Mensch Petrus" lautete das diesjährige Thema. Neben Singen, Spielen und Basteln ging es in altersgerechten Kleingruppen darum, wie Menschen mit Gott ins Gespräch kommen können.
Die engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter aus der gemeinsamen Jugendarbeit der drei Gemeinden Schötmar reformiert, Schötmar lutherisch und Sylbach trafen auf interessierte und hoch motivierte Kinder, die bei Innen- und Außenaktivitäten bei bestem Wetter einen "tollen Typen" kennen lernten: Petrus, den Fels.

Zweifeln und Staunen:
ProChrist 2009 zweimal vor Ort

Gleich zweimal gab es in Bad Salzuflen wieder die Veranstaltung Pro Christ. Im Rahmen der evangelischen Allianz wurde zu den Übertragungen ins Gemeindezentrum der Freien evangelischen Gemeinde in die August-Bollhöfer-Str. und in die luth. Versöhnungskirche an der Schelpstr. in Knetterheide eingeladen. Jürgen Werth, der Vorsitzende der Evangelischen Allianz von Deutschland, moderierte das Programm, das über Satellit in ganz Europa zu empfangen war. Musik, Interviews und Filme zum jeweiligen Thema führten in die Abende ein. Ulrich Parzany predigte über folgende Themen:

Sonntag, 29.03.09 Joh. 4, 46 bis 54: Gewagt: Wem kann ich noch glauben? Solistin: Anja Lehmann

Montag, 30.03. Luk. 14, 16 bis 24: Eingeladen: Verpassen wir das Beste? Solisten: Döhler & Scheuffler

Dienstag, 31.03. Joh. 6, 66 bis 69: Ersehnt: Kann man Gott beweisen? Solist: Richard Canaky, Slowakei

Mittwoch, 01.04. Math. 27: Durchkreuzt: Wie kann Gott das zulassen? Solistin: Sarah Kaiser

Donnerstag, 02.04. Joh. 20: Erlebt: Kann das Unmögliche geschehen? Solist: Martin Helmchen, Konzert-Pianist

Freitag, 03.04. Joh 3, 1 bis 16: Überrascht: Wie kann das Leben neu beginnen? Solistin: Carola Laux, Pantomime: Carlos Martinez

Samstag, 04.04. Apg 16, 11 bis 40: Umgekehrt: Wie viel Veränderung darf sein? Solist: Bolyki Brothers, Interview: Oliver Schalk, Ex-Hooligan + Ex-Neonazi

Sonntag 05.04. Luk 11, 1 bis 13: Verbunden: Welche Beziehungen sind lebenswichtig?

Über die Homepage von ProChrist kommt man auch nachträglich an die Texte und Aufzeichnungen der ProChristVeranstaltungen

Allianzgebetswoche in Schötmar

(IKU) Wie jedes Jahr wurde im Januar 2009 eine Allianzgebetswoche veranstaltet. Auch in Schötmar trafen sich Christinnen und Christen aus den evangelischen Gemeinden, um unter dem Leitthema "Durch den Glauben" gemeinsam über Texte aus dem Hebräerbrief nachzudenken und zu beten. An sechs Abenden wurde bewusst gemacht, dass durch den Glauben Durchblick gewonnen wird, man Gott gefallen kann, mutig gehandelt wird, Unmögliches möglich wird, an Grenzen gestoßen wird, Segen weiter gegeben wird, konsequent gelebt und auf die Zukunft gesetzt wird. Beim anschließenden Tee wurden bestehende Kontakte unter den Gemeinden vertieft oder neu geknüpft. Zum Abschluss der Woche gab es in der Trinitatiskirche einen gemeinsamen Gottesdienst, an denen auch die Besucher der Gebetsabende in anderen Bad Salzufler Ortsteilen teilnahmen.