Viele Bestattungsmöglichkeiten in Schötmar

Wer es pflegefrei möchte, braucht kein "anonymes Grab" 

(MS) Auf dem Funekefriedhof der ev. ref. Kirchengemeinde Schötmar gibt es viele Bestattungsmöglichkeiten. Gab es früher die anonyme Bestattung hat man heutzutage viele Möglichkeiten zur Auswahl:
Seit einiger Zeit können Baumurnengräber unter einer Birke erworben werden. Im Halbkreis um den Baum sind die dafür vorgesehenen Grabplatten bereits in der Wiese verlegt und werden nach einer Urnenbestattung mit den Daten des dort Ruhenden versehen. Wer die Urne seines Angehörigen ortsnah unter einem Baum bestattet wissen will, kann diese Bestattungsmöglichkeit in Schötmar vorfinden.

Wer die Urne seines Angehörigen lieber in einem bepflanzten Urnengemeinschaftsgrab mit Grünpflanzen und Blumen bestatten möchte, wählt dort das pflegefreie Urnengrab. Die bereits ausgelegten Steine auf der bepflanzten und gepflegten Gemeinschaftsgrabstätte erinnern später an diejenigen, deren Urnen dort unter dem Stein bestattet liegen.

Auch bei dieser Bestattungsform werden der Grabstein mit der Beschriftung und die Grabpflege für 20 Jahre bereits am Anfang voll bezahlt und alles ist geregelt.

Beide Bestattungsmöglichkeiten sind moderne Alternativen zu den anderswo üblichen anonymen Gräbern, die auf kirchlichen Friedhöfen nicht gewünscht sind. Zusätzlich gibt es auf dem Funekefriedhof das Urnenrasengrab in der Nähe einer zentralen Stele, an der kleine Plaketten mit den Namen der dort Bestatteten angebracht sind. Mittlerweile gibt es schon zwei solche Urnengemeinschaftsgrabstätten als Alternative zum einzeln gestalteten Urnengrab.

Selbstverständlich können auch für die normale Urnengrabstätte, die mit bis zu vier Urnen belegt werden können Pflegevereinbarungen bis zum Ende der Ruhezeit abgeschlossen werden.

Für alle diese Fragen ist die Friedhofsverwaltung der kirchlichen Friedhöfe Schötmars im Gemeindeamt an der Schloßstr. 33 ansprechbar. 

Wer für seine Angehörigen keine Einäscherung und somit auch kein Urnengrab möchte, kann bei der Friedhofsverwaltung auch Lösungen für Erdgräber finden, wenn die Pflege selber nicht möglich ist. Meistens wird dafür eine feste Summe für ein Grabpflegelegat hinterlegt. Einige bestellen jährlich die Pflege meist von dem Zeitpunkt an, wenn es den Angehörigen selber nicht mehr möglich ist. Solche Vereinbarungen und Legate können auch Jahre nach einer Bestattung noch abgeschlossen werden. Die Kosten richten sich nach Aufwand und Dauer bis zum Ende der Ruhezeit nach 30 Jahren.

Alternativ zur Grabpflege auf Reihen- oder Wahlgräbern gibt es schlichte Erdrasengräber als Einzel oder Doppelgrabstätte.  Wie bei den Urnengräbern auf Wiese oder Baum können Bestattung und Pflege so gleich ab Beginn organisiert werden. Auch die Erdbestattung in einer regelmäßig gemähten Wiese mit Namensplatte ist eine würdige Bestattungsform für diejenigen, die keine jährliche Grabpflege organisieren können. Bis zum Ende der Ruhezeit wird so zuverlässig für eine einfache aber würdige Grabpflege gesorgt.

Der Funekefriedhof an der Lemgoer Str. 18 bietet diese Vielzahl unterschiedlicher Bestattungsformen vor Ort an. Die Freunde und Angehörigen der Verstorbenen haben auf diese Weise in ihrem Heimatort eine Stätte an dem die Trauer und das Gedenken solange möglich ist, wie es gewünscht wird.

Viele dieser Möglichkeiten gibt es auch auf dem Werrefriedhof der evangelischen Kirchengemeinde an der Otto-Hahn-Str. direkt neben der katholischen Pfarrkirche St. Kilian.

Die Mitarbeiterinnen im Friedhofsamt und die Friedhofsgärtner vor Ort informieren über alle aktuellen Bestattungsformen auf den beiden kirchlichen Friedhöfen der ev.ref. Kilianskirche in Schötmar. Die aktuelle Gebührensatzung findet sich auf der Homepage www.schoetmar.net.

 

TRAUERFEIERN und BEISETZUNGEN
aus der Pfarrkirche St. Kilian,
aus der
Trauerkapelle und aus dem Gemeinderaum auf dem Funekefriedhof

Trauerfeiern finden in der Regel in der Trauerkapelle auf dem Funekefriedhof oder in der kath. Pfarrkirche St. Kilian statt, je nachdem, wo der Sarg oder die Urne anschließend beigesetzt werden sollen. Dort ist genügend Platz, damit die große Schar der Nachbarn, Freunde und Verwandten einen würdigen Trauergottesdienst vor der Beisetzung feiern kann.  Auch Trauerfeiern im Vorfeld einer Einäscherung sind dort möglich.

Direkt vor der Beisetzung der Urne oder eines Sarges kann auch der neue Gemeinderaum auf dem Funekefriedhof genutzt werden, der als Ausgangspunkt für eine anschließende Beisetzung vor allem bei kleineren Trauergesellschaften ( bis ca 20 Personen) geeignet ist.

In diesem Gemeinderaum ist auch die Aufbahrung bei den in manchen Familien üblichen Abschieden am offenen Sarg möglich, wenn die größere Trauerfeier anschließend in der Trauerkapelle stattfinden soll.

An den Tagen zwischen Sterbetag und Trauerfeier können Angehörige eine der beiden abschließbaren Aufbahrungsräume im Anbau neben der Friedhofskapelle nutzen, um dort, so lange wie gewünscht im familiären Kreis von ihrem Verstorbenen Abschied zu nehmen.

Die Kirchengemeinde möchte durch die neuen Aufbahrungsräume und den Gemeinderaum die Abschieds- und Trauerkultur auf dem Friedhof stärken.
Auch Gedenkfeiern zum Jahresgedenken am Sterbetag und Erinnerungsandachten sind in dem Gemeinderaum möglich.