Aktuelles und Termine

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Ausstellung Wegbegleitung auf dem Funekefriedhof

Ausstellung mit Bildern von Elfriede Molzahn-Görlich

Im neuen Gemeinderaum auf dem Funekefriedhof in Schötmar hängt neuerdings die Ausstellung "Wegbegleitung"mit Werken von Elfriede Molzahn-Görlich. Die Eröffnung der Ausstellung ist am Montag, 23. April 2018 um 15 Uhr im Gemeinderaum auf dem Funekefriedhof Schötmar-Ehrsen (Lemgoer Str. 18, 32108 Bad Salzuflen) Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen im monatlichen Funeketreff. Die Besichtigung der Werke in den hellen neuen Friedhofsräumen ist an jedem Werktag möglich, wenn dort oder nebenan gerade keine Trauerfeiern stattfinden. Eine Absprache zur Besichtigung der Ausstellung sollte unter Tel. 05222 81482 getroffen werden. An jedem vierten Montag im Monat gibt es zusätzliche Besuchsmöglichkeiten vor und nach dem monatlichen Funeketreff, der von 15.00-16.30 Uhr stattfindet

(Termine 2018: 23. April/ 28.Mai/ 25.Juni/ 23.Juli/ 27.August / 24. Sept. 2018)

"Wegbegleitung" heißt die Ausstellung von Elfriede Molzahn-Görlich, weil auf vielen ihrer Bilder oft zwei oder drei Gestalten zu erkennen sind. Niemand geht ganz allein. Solche persönliche Wegbegleitung ist gut, wenn das Leben auf einmal ganz anders wird. Wer einen persönlichen Schicksalsschlag verkraften muss, findet irgendwann andere Wege in die Zukunft. In den Bildern von Elfriede Molzahn-Görlich findet sich seit Jahren solche Wegbegleitung. In einem Kurs bei Redzep Memisevic fand sie ihren Weg, Gefühle und Gedanken neu zum Ausdruck zu bringen. ?Eines Tages malte ich ein Porträt eines Mädchens. Und ganz plötzlich hatte ich das Gefühl, das Bild ? das Mädchen ? schaut mich direkt an. Das war ein ganz persönlicher Moment für mich und seitdem ist es ?mein Mädchen?, so die Künstlerin. Ihr kreatives Schaffen führte sie zur Öl-Acryl-Mischtechnik und zur Aquarellmalerei. Die Malerei half ihr, Erinnerungen wachwerden zu lassen und mit ihnen in Einklang zu stehen. Die Kirchengemeinde lädt alle Friedhofsbesucher und Kunstinteressierte dazu ein, die Bilderserie der Bad Salzufler Künstlerin in den Sommermonaten im neuen Gemeinderaum auf dem Funekefriedhof in Schötmar zu betrachten.

Funekefriedhof mit Memoriengarten und Wildblumenwiese

"Memoriengarten" auf dem Funekefriedhof Schötmar-Ehrsen

Seit kurzem gibt es eine neue Urnengemeinschaftsanlage auf dem Funekefriedhof. Mittlerweile ist es die sechste pflegefreie Bestattungsfläche, die weit entfernt wohnenden Angehörigen von Urnen und Erdgräbern die Sorge um eine ansprechende Grabgestaltung abnimmt. Zentraler Innehaltepunkt im "Memoriengarten" ist die vom Bildhauer Michael Görder gestiftete Skulptur, deren Symbolik alle Trauernden einlädt, sich der Kraft von oben zu öffnen. Im neuen Gemeinderaum neben der Friedhofskapelle gibt es neben den laufenden Ausstellungen die Möglichkeit zum Austausch und zur Betrachtung.

 

Wildblumenwiese fördert Artenvielfalt der Insekten vor Ort

Nicht nur für die Kunst, sondern auch für Insekten gibt es auf den Friedhöfen der ev. ref. Kirchengemeinde Schötmar neue Möglichkeiten. Im Zuge einer Neugestaltung nach dem Sturm "Friederike" wurden in der Nähe des östlichen Eingangs vom Funekefriedhof 100 m² als Blumenwiese neu eingesät, an der sich in den kommenden Sommerwochen nicht nur fleißige Bienen, sondern auch regelmäßige Friedhofsbesucher erfreuen können. Gegenüber von den mit immergrünem Efeu bedeckten Kriegsgräbern wächst so im Sommer genau 100 Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges frisch aufblühendes Leben.

Europäisches Kulturerbejahr 2018: Schaumburger Trachten zu den Zeiten des Lebens im ältesten Haus Schötmars

Volker August, begeisterter Sammler alter Trachten aus der Grafschaft Schaumburg und Pfarrer Matthias Schmidt haben die Ausstellung in der Begegnungsstätte Schötmar konzipiert, die ab Mitte April im ältesten Haus Schötmars gezeigt wird. Elf kunstvoll eingekleidete Puppen in historischen Trachten zu den Lebenszeiten sind bis Ende Juli in Schötmar zu sehen.

Während der Öffnungszeiten des gemeinnützigen Cafes am Kirchplatz (donnerstags und freitags von 13.30-17.30 Uhr) und zu besonders vereinbarten Terminen können die vier Ausstellungsecken und -räume besucht werden. Jede Ecke ist mit lebensgroßen Trachtenpuppen und alten Bildern liebevoll zu den unterschiedlichen Themen Hochzeit, Taufe, Konfirmation und Abschiedszeiten gestaltet. Anhand der alten Trachten lässt sich sehr schön auch das alte Brauchtum erklären, das heute kaum noch in Erinnerung ist.

 

Im Rahmen eines Taufgottesdienstes in der Kilianskirche Schötmar wurde das zum Thema, als die Trachtengilde Schwalenberg und der Volkstanzkreis Leopoldshöhe den Besuch der Schaumberger Trachten mit lippischem Brauchtum begrüßten. Welche Bräuche zum Leben wichtig sind? Wie die Zeiten des Kirchenjahres und die Zeiten des Lebens in den Trachten zum Ausdruck kommen, darum ging es in dem Gottesdienst zur Eröffnung der Trachtenausstellung im europäischen Kulturerbejahr 2018.

Die liebevollen Details an den Trachten zur Trauer und Freudenzeit unterstreichen die Bedeutung der kulturellen Schätze, die sonst fast nur noch im Museum zu finden sind.

Für die evangelische Kirche in Deutschland ist die Beteiligung am europäischen Kulturerbejahr sehr wichtig, denn ein Dialog unterschiedlicher Traditionen ist nur da möglich, wo man die eigene Kultur kennt. Angst vor fremden Kulturen und Religionen hat man da, wo einem die eigene Tradition und Religion fremd geworden ist.

Im Themenjahr 2018 werden die kulturellen Schätze der Kirchenjahreszeiten (Advent, Weihnachten, Passion, Ostern und Pfingsten) als spezifisch kirchlicher Beitrag zum Kulturerbejahr besonders in Erinnerung gerufen. Die Trachtenausstellung mit den Trachten zu den Zeiten des Lebens versteht sich als Ergänzung dazu.