Historie der Kilianskirche

Die Kilianskirche in Schötmar, die seit der Reformationszeit evangelisch-reformiert ist und wie alle evangelischen Gemeinden in Lippe zur Lippischen Landeskirche gehört, bildet schon seit über tausendzweihundert Jahren den Ortskern der später Schötmar genannten Siedlung. Die erste Kilianskirche wurde wohl zwischen 800 n.Chr. und 836 n.Chr. gebaut. Eine Vorform des Namens Schötmar tauchte im Jahr 1231 in einer alten Urkunde auf und hieß Scutemere. Im Jahr 2006 feierte man deshalb das 775 jährige Jubiläum der Ersterwähnung.

Das heutige Gebäude der Kilianskirche mit 1200 Plätzen war bei seiner Fertigstellung 1854 die "größte Dorfkirche Deutschlands". Sie ist nach dem ersten Bau und einer romanischen Kirche, die von 1200 bis 1850 bestand, die dritte Kilianskirche an diesem Ort. Das Foto oben rechts zeigt den berühmten Sternenhimmel in dem 1854 fertiggestellten Gebäude. 

Der Turm (ohne Kreuz) ragt 47 Meter hoch und kann an besonderen Tagen bestiegen werden. Im Innern des Turms hängt seit über 575 Jahren die 1437 gegossene Katharinenglocke, das älteste ununterbrochen im Gebrauch stehende Monument der Stadt Bad Salzuflen

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